Derbyzeit am Hühnerberg

Trainer-Duo macht weiterTrainer-Duo macht weiter
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Am kommenden Freitag ist wieder Derbyzeit am Memminger Hühnerberg. Um 20 Uhr empfängt der ECDC Memmingen den Nachbarn ESV Buchloe. Am Sonntag um 18 Uhr geht es dann zum ungeschlagenen

Tabellenführer TEV Miesbach. Nach der zuletzt unglücklichen Niederlage in Pfaffenhofen wollen die Indians am Freitag wieder voll punkten, denn am Sonntag steht der schwere Gang zum Tabellenführer Miesbach an. Ein Fragezeichen steht noch hinter Markus Kerber, der jeweils in Dingolfing und Pfaffenhofen nur zwei Drittel spielen konnte. Der ECDC rechnet mit 1500 Zuschauern im Derby gegen Buchloe.

Der Freitagsgegner: Große Torwartprobleme hat derzeit der ESV Buchloe. Florian Warkus hat sich letzte Woche in Dingolfing eine Adduktorenzerrung und Ersatzmann Fritz Hessel einen Bänderriß zugezogen. Welcher Torhüter schlussendlich auflaufen wird, ist noch offen. Momentan belegen sie den achten Rang. Zuletzt gab es zwei Siege in Folge, zu Hause gegen den ESV Bayreuth, in Dingolfing am Sonntag gab

es einen „Last-Minute-Sieg“. Erfolgreichster Scorer ist bislang Matthias Ziegler mit neun Punkten. Der Amerikaner Thomas Fortney ist momentan noch hinter den Erwartungen geblieben und hat momentan erst sechs Punkte erzielt. Die letzten Derbies gegen Buchloe waren immer von besonderer Brisanz. Entweder gab es in den Spielen Matchstrafen oder schwere Verletzungen.In der Vorbereitung standen sich beide Teams schon zweimal gegenüber. Hier hatte jeweils die Heimmannschaft die Nase vorn.

Der Sonntagsgegner: Sechs Spiele – sechs Siege so lautet die Bilanz des TEV Miesbach bisher vor

diesem Wochenende. Der Oberligaabsteiger ist das Maß aller Dinge bisher in dieser noch jungen Bayernligasaison. Garant dafür ist mit Sicherheit auch der 30-jährige Matthias Hart, der von den StarBulls Rosenheim nach Miesbach wechselte. Er kam bisher auf elf Tore in sechs Spielen. Im Tor steht mit Florian Hochhäuser ebenfalls ein erfahrener Mann, der bislang nur acht Mal hinter sich greifen musste. Ein Wiedersehen gibt es auch mit Nikolas Oppenberger, der vor dieser Saison dorthin gewechselt ist. Nichts zu verlieren hat also der ECDC in dieser Partie, aber chancenlos sind sie mit Sicherheit auch nicht.