Der Tigers-Gala folgt die Ernüchterung

Der Tigers-Gala folgt die ErnüchterungDer Tigers-Gala folgt die Ernüchterung
Lesedauer: ca. 1 Minute

Bereits beim Aufwärmen kam es zu Nicklichkeiten unter den beiden Teams, doch eine Eskalation konnte verhindert werden. Die Bayreuther machten zu Beginn des Spiels gleich Druck, doch Mayers abgefälschter Schuss touchierte in der dritten Minute lediglich die Latte. Mikesz´ Break stoppte Schweinfurts Torsteher Kirst in Klassemanier, ehe Verteidiger Meixner einen Konter zur umjubelten 1:0-Führung der Gastgeber über die Linie bugsieren konnte (13.). Auch das zweite Tor entsprang aus einer Überzahl-Situation, als Brahmers verdeckter Schuss den Weg ins Gästetor fand – 2:0 (16.).

Die Vorentscheidung hatte im zweiten Drittel Tigers-Stürmer Geigenmüller auf dem Schläger, doch scheiterte er mit seinem Penalty am starken Kirst. EHC-Schlussmann Sievers übertraf diesen aber noch und brachte die Mighty Dogs ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Ein kurioser Treffer dann in der 30. Minute: Stoyan schlenzte den Puck Richtung Tor und der sprang so tückisch vom Eis weg, dass es plötzlich 3:0 für die Hausherren stand. Mikesz hätte nachlegen können, traf in Unterzahl aber nur den Pfosten (31.).

Im Schlussdrittel hatten zunächst die rund 300 mitgereisten Schlachtenbummler der Blau-Weißen Grund zum Jubeln. Nemirowsky traf im Powerplay per Nachschuss zum 3:1 (49.). Doch die Hoffnungen der Schweinfurter erstickte Bartosch schon im Keim, denn eine Minute später gelang ihm in Unterzahl nach Mikesz-Pass das 4:1 (50.), wenn auch aus stark abseitsverdächtiger Situation heraus. Der unrühmliche Höhepunkt der Nicklichkeiten dann in der 51. Minute: Schweinfurts Routinier Eckmair verpasste seinem Gegenspieler abseits des Spielgeschehens einen brutalen Stockschlag und konnte froh sein, dass es die Schiedsrichter bei einer Spieldauerdisziplinarstrafe beließen und keine Matchstrafe aussprachen. Bayreuths Bartosch setzte mit seinem zweiten Treffer, diesmal im Powerplay mit einem trockenen Flachschuss, den Schlusspunkt zum 5:1 (56.).

Beim Auswärtsspiel in Peißenberg gab es für die Wagnerstädter hingegen gar nichts zu erben. Zwar drehten sie den Rückstand durch Treffer von Geigenmüller und Stoyan, doch am Ende stand ein klares 2:6 (0:0, 2:3, 0:3) zu Buche.

Am kommenden Doppel-Spieltag kommt es zu den heiß ersehnten Derbys gegen die Blue Devils Weiden. Vor sicherlich großen Zuschauerkulissen kreuzen die Nachbarn am Freitag zuerst in Bayreuth die Schläger (Spielbeginn 20 Uhr), ehe am Sonntag das Spiel in der Oberpfalz stattfindet. Ob da schon eine kleine Vorentscheidung in Richtung Play-offs fällt?