Der Sack war noch nicht ganz zu

Der Sack war noch nicht ganz zuDer Sack war noch nicht ganz zu
Lesedauer: ca. 1 Minute

Wie in den letzten Spielen begannen die wie am Freitag aufgestellten Mighty Dogs mit sehr viel Dampf und ließen die Hausherren überhaupt nicht ins Spiel kommen. Drei Tore nach 20 sehr starken Minuten ergaben dabei längst nicht die optimale Ausbeute, doch eine dem Spielverlauf nach beruhigende Führung, auf der man sich danach allerdings etwas ausruhte.

Zu diesem Zeitpunkt hatte es keinerlei Anzeichen gegeben, dass die Indians noch einmal herankommen könnten, aber Schweinfurter Nachlässigkeiten beim zu frühen Verwalten des Ergebnisses halfen ihnen, von nun an besser dagegen zu halten. Es entwickelte sich ein Kampfspiel, in dem auf Memminger Seite der neue Kontingentspieler herausstach. Brendan McLaughlin – der mit Abstand torgefährlichste Mann seines Teams - gelang kurz vor Ende des zweiten Durchgangs der einzige Treffer. „Das war gut gemacht“, zollte auch Dogs-Coach Viktor Proskuryakov Anerkennung: „Ohne dieses Gegentor wäre es für uns im letzten Drittel leichter gewesen.“

Denn die Indians hatten sich längst nicht aufgegeben, und so wurde in diesem Schlussabschnitt noch mal mit harten Bandagen gekämpft; die Mighty Dogs hatten volle zwei Minuten mit nur drei Mann auf dem Eis zu überstehen und Glück, daß hier das 2:4 nicht noch fiel. Am Ende brachten sie das Ergebnis jedoch gut über die Zeit.

Mit diesen zwölf Punkten setzt sich der ERV Schweinfurt zunächst an der Tabellenspitze fest. Diverse größere Kaliber stehen allerdings noch aus. So am nächsten Sonntag, wenn der TEV Miesbach im Icedome erwartet wird. Behalten die Dogs das Schema bei, auswärts die Pflicht und beim Heimspiel die Kür zu zeigen, sollte uns das sehr recht sein.

Tore: 0:1 (9.) Dürr (Knaup S.), 0:2 (14.) Nemirovsky (Juhasz, Hollweg), 0:3 (18.) Nemirovsky (Funk/5-4), 0:4 (37.) Hollweg (Juhasz, Feuerfeil/5-4), 1:4 (40.) McLaughlin (Switzer). Strafen: Memmingen 22 + 10 (Jainz), Schweinfurt 20. Zuschauer: 750.