Der EHC endlich auf eigenem EisEHC Waldkraiburg

Der EHC endlich auf eigenem EisDer EHC endlich auf eigenem Eis
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Das Saisoneröffnungsfest am Samstag beginnt offiziell um 14 Uhr und hierbei dürfen sich die Fans und Freunde der Löwen schon jetzt wieder sicher sein, dass für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein wird. Neben den üblichen „Schmankerln“ vom Grill darf man sich noch auf vieles mehr freuen! Doch soll es nicht nur etwas für den Bauch, sondern auch etwas fürs Eishockeyherz geben: Ab 18 Uhr trifft der EHC auf den Ligakonkurrenten vom TSV Peißenberg. Die Eishackler kommen mit neuem Trainer und fünf neuen Spielern: Dabei darf man sich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit dem Ex-Löwen Florian Barth freuen, im letzten Jahr immerhin zweitbester Scorer des EHC mit 13 Tore und 23 Vorlagen in 33 Spielen und jetzt wieder für seinen Heimatverein auf dem Eis. Neuer Trainer der Eishackler ist Rudi Sternkopf, der im letzten Jahr bei Oberligist Deggendorf Fire verantwortlich zeichnete und nach der Saison 2010/2011 zum zweiten Mal beim TSV Peißenberg an der Bande steht.

Milan Kopecky, Maximilian Barth, Robert Balzarek, Andreas Dornbach (zu Landesligist Geretsried) und Michael Fichtl (zu Bayernligist EC Pfaffenhofen) haben den TSV im Sommer verlassen, dafür stießen neben Florian Barth noch vier weitere neue Spieler in den Kader der Oberbayern: Von der zweiten Mannschaft des EC Bad Tölz kamen die Verteidiger Andreas Pfaff und Patrick Walleitner, von den Tölzer Junioren aus der Deutschen Nachwuchsliga (DNL) Torhüter Lukas Müller. Dejan Pungarsek wechselte vom Nachbarverein SC Forst aus der Landesliga zurück in die Bayernliga, wo er im letzten Jahr auch 20 Spiele für den ERC Sonthofen absolviert hatte, dabei 11 Tore selbst erzielen konnte und 13 weitere Treffer vorbereitete.

2009 standen die Peißenberger im Play-off-Finale, mit einer Ausnahme erreichte man auch in den letzten vier Jahren stets die Aufstiegszwischenrunde. Gerade die Geschlossenheit im Team der Eishackler, die zum Großteil schon seit langer Zeit gemeinsam auf dem Eis stehen, ist das große Plus der Gäste am Samstag und gleichzeitig die große Herausforderung für die Löwen, die am Tag zuvor um 19:30 ihrerseits die sportliche Visitenkarte in Peißenberg abgeben. Zwei Spiele innerhalb von zwei Tagen mag viel erscheinen, doch dem sportlichen Wert für die Partie beim Saisoneröffnungsfest am Samstag in Waldkraiburg tut dieser Terminplan keinen Abbruch. Schließlich müssen beide Mannschaften mit dieser Belastung klar kommen.

Für die Löwen von Trainer Petr Vorisek werden die Partien gegen die Peißenberger gute Gradmesser werden. In dieser Woche konnte man schließlich erstmals durchgehend auf eigenem Eis trainieren und auch die Spieler sind wieder fit. Am vergangenen Sonntag, beim 4:6 in Pfaffenhofen, musste Vorisek nämlich noch umbauen: Mit Fabian Birk hatte man nur einen Torhüter dabei, Max Kaltenhauser hatte zuvor fast zwei Wochen nicht trainieren können und Kontingentspieler Lukas Miculka lief nur krankheitsgeschwächt auf. „Da fehlte noch einiges in Sachen Kondition und Rhythmus“, blickt Vorisek inzwischen auf die Partie zurück. Am Freitag in Peißenberg und besonders am Samstag bei der Heimpremiere der Löwen will man sich jetzt schon deutlich anders präsentieren.