Den Tigers schwimmen die Felle davon

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Vor rund 1800 Zuschauern verzeichneten die Hausherren einen optimalen Start: Nach exakt 105 Sekunden erzielte der ehemalige Weidener Geigenmüller die 1:0-Führung für die Wagnerstädter. In einem flotten ersten Drittel ließen sich die Oberpfälzer dadurch aber nicht schocken. Schreier war es, der in der neunten Minute durchmarschierte und den Puck zum Ausgleich unter die Latte setzte. Zudem hatten die Blue Devils Pech, als der Puck förmlich auf der Linie tanzte (17.). Quasi im Gegenzug brachte Brahmer mit seinem Handgelenksschuss ins rechte Eck den EHC wieder in Front – 2:1.

Der Mittelabschnitt verlief sehr ereignisarm und plätscherte so vor sich hin. Beide Teams verzeichneten nur wenige Möglichkeiten und dann waren die beiden Keeper Sievers und Engmann zur Stelle. Außer in der 31. Minute: Nach einem Waldowsky-Querpass ließ abermals Schreier die rund 500 Weidener Schlachtenbummler jubeln.
Und auch im Schlussdrittel sollte Schreier einen Treffer verzeichnen: In der 49. Minute besorgte er das 2:3 und vervollständigte so seinen Derby-Hattrick. Pech hatten die Bayreuther, als Müllers Kracher aus halblinker Position nur an den Pfosten ging (51.), doch zwei Minuten vor Spielende dann doch der 3:3-Ausgleich: Der starke Potac tunnelte Weidens Torhüter Engmann, nachdem die Tigers vorher kaum zu Chancen kamen.

Das folgende Penaltyschießen musste somit die Entscheidung bringen und hier wartete Gäste-Coach Hefner mit einer Überraschung auf: Für Engmann kam nun Hamberger ins Tor. Durch Treffer von Waldowsky und Musial (bei Bayreuth traf nur Mikesz) sicherten sich die Blue Devils schließlich nicht unverdient den zweiten Zähler und konnten sich ausgiebig von ihren mitgereisten Fans feiern lassen.

Beim „Rückspiel“ in Weiden setzte es erneut eine hauchdünne Niederlage. Mit 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) traten die Wagnerstädter die Heimreise an. Waldowsky sorgte für die Führung der Gastgeber (12.), die Mikesz egalisieren konnte (28.). Bayreuth machte fortan Druck, doch Weiden ging durch Routinier Musial erneut in Front (40.). Im Schlussdrittel gelang dem EHC kein Treffer mehr. Auch die Herausnahme von TW Sievers zugunsten eines sechsten Feldspielers zeigte keine Wirkung mehr.

Kommendes Wochenende stehen für die Tigers die Spiele in Schweinfurt und gegen Peißenberg auf dem Programm.