Den Tabellenzweiten geärgert

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Im Hinspiel in Reutlingen dominierten die Badener dank ihrer Neuzugänge klar. Die Ausrichtung für den zweiten Saisonvergleich war deshalb von TSG-Trainer Hans Krüger klar auf die Defensive ausgerichtet. Gegen drei komplette Blöcke der Gastgeber fand die TSG aber sehr gut ins Spiel und konnte die Mittelzone zu machen. Das noch im Hinspiel so erfolgreiche läuferisch schnelle Angriffsspiel des EKU konnte sich damit nicht richtig entfalten. Treibende Kraft im Reutlinger Spiel war abermals Kapitän Dominique Tilgner, der seine Farben in der sechsten Minute verdient in Führung brachte. In der mit Torszenen auf beiden Seiten gespickten Partie war er es auch, der den Ausgleich der Gäste drei Minuten vor Schluss nur Sekunden später mit dem 1:2 konterte. Dem guten Start der TSG folgte im Mitteldrittel in der ersten Hälfte ein Hänger. Zunächst glich Mannheims bester Akteuer Daniel Steinke in Unterzahl aus, bevor die EKU mit 4:2 davon ziehen konnte. Die TSG fing sich aber bevor gar durch einen weiteren Treffer die Vorentscheidung fallen konnte. Treffer durch Matthias und Christoph Schreiber in der 34. und 36. Minute brachten den Ausgleich. Rund zwei Minuten vor Schluss nutzte der abermals unbändig rackernde Marc Welsch in Unterzahl seine Chance und traf mit einem Kunstschuss  bedrängt von linksaußen aus spitzem Winkel zur sensationellen 5:4-Führung. Eine Unkonzentriertheit in der Reutlinger Defensive nur 48 Sekunden vor Schluss brachte leider erneut den Ausgleich. Im sonst so erfolgreichen Schlussabschnitt bekleckerte sich die TSG durch Undiszipliniertheiten nicht mit Ruhm und gab damit die davor offene Partie aus der Hand. Auslöser war zunächst ein gefährlicher und im Eishockeysport verpönter Kniecheck gegen Kapitän Dominique Tilgner noch im zweiten Drittel, der nach der Attacke gegen sein Knie für einige Minuten aussetzen musste, die Partie dann aber fortsetzen konnte. Sicherlich angefressen durch die eher glimpfliche Ahndung dieses Fouls kam es später durch den Reutlinger Kapitän zu unsportlichen Kommentierungen der Schiedsrichterleistung, die den nicht zu beanstandenden Spielausschluss nach sich zogen. Im Übereifer die Partie herum zu reißen leistete sich der stärkste Reutlinger Verteidiger Martin Schafroth neun Minuten vor Schluss einen Bandencheck und wanderte wegen einer vorangegangenen Disziplinarstrafe ebenfalls vorzeitig zum Duschen. Davon unbeeindruckt konnte die TSG nur 50 Sekunden später den Ausgleich zum 6:6 durch Matthias Schreiber markieren. Am Schluss fehlte aber mit zwei Ausfällen die Kraft die postwendende Führung der Gastgeber rund acht Minuten vor Schluss nochmals zu kontern.

Trainer Hans Krüger wird also am Sonntag beim Heimspiel gegen den Tabellenführer ESG Esslingen also neben dem verletzungsbedingt ausfallenden Matthew Lewis auch auf seine zwei Leistungsträger Tilgner und Schafroth verzichten müssen. Los geht es gegen die ESG im heimischen Stadion wie immer um 18.45 Uhr. 

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