Das erste Null-Punkte-Wochenende

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Das erste Null-Pnkte-ochenende ist für den ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend Wirklichkeit geworden. Allerdings war die 1:3 (1:1, 0:1, 0:1) Niederlage für den gastgebenden EC Pfaffenhofen „Icehogs“ wahrlich schmeichelhaft.

Das Spiel hatte kaum begonnen, als der ESV seine ersten Gelegenheiten hatte. Pfaffenhofen, das am Freitag ein 2:8 in Schweinfurt kassiert hatte wirkte trotz Tabellenplatz zwei verunsichert und konnte sein erfolgreiches Konterspiel nicht aufbauen. So hatten die Pinguine das deutliche Übergewicht und auch die Mehrzahl der Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Erst in der 15. Minute konnten die sehr zahlreich angereisten Pinguinanhänger jubeln. Tim Bertele netzte aus kurzer Distanz sicher ein und erzielte sein drittes Tor in Folge. Kurz zeigte sich der ECP von der Rolle und Vladislav Gossmann startete aus der eigenen Hälfte durch. Bei seinem Soloritt wurde er meterlang gehakt und mit dem Stock behindert ehe er zu Fall kam, aber im Fallen das 2:0 für die Pinguine erzielte. Doch einer der Unparteiischen meinte eine Schwalbe von Gossmann gesehen zu haben und verweigerte dem Tor die Anerkennung und schickte dazu die Nummer 15 der Pinguine auf die Strafbank. Geschockt mussten die ESVler im selben Unterzahlspiel den Ausgleich hinnehmen.

Auch im zweiten Abschnitt waren die Königsbrunner das agilere Team und erspielten sich einige gute Gelegenheiten. Doch von Minute zu Minute konnten auch die Gastgeber ins Spiel finden. Somit entwickelte sich ein wunderschönes Eishockeyspiel, das fast ohne Unterbrechungen stattfand mit zwei Mannschaften auf Augenhöhe. In der 35. Minute ging Pfaffenhofen mit einem schönen Angriff in Führung.

Die letzten 20 Minuten wurden weiterhin auf einem hohen Level angegangen. Beide Teams schenkten sich in Sachen Tempo keinen Meter und beide Torhüter hatten mehrfach die Möglichkeit sich auszuzeichnen. Dabei stand aber nach wie vor der Torhüter des ECP mehr im Blickfeld, aber den Pinguinen fehlte teilweise das Glück, aber auch die Kaltschnäuzigkeit vor des Gegners Tor. Eine Überzahl nutzte Pfaffenhofens Topreihe um Spielertrainer Roman Mucha eiskalt zum 3:1 aus. Ein weiteres Aufbäumen war nicht mehr möglich, da den Pinguinen im Verlauf des Spieles vier von sechs Verteidigern ganz ausfielen oder angeschlagen weitermachen mussten. Michael Heichele (Stock in den Bauch) und Thomas Herbst (Leistenverletzung) konnten die Partie nicht beenden, Davide Conti (Rippenprellung) und Max Holzmann (Handverletzung) schleppten sich durch das Spiel.

Tore: 0:1 (15.) Bertele, 1:1 (17.) Vokaty, 2:1 (34.) Löwenberger, 3:1 (51.) Kröger. Strafen: Pfaffenhofen 10, Königsbrunn 14.