„Crunchtime“ der Tigers beginntEHC Bayreuth

„Crunchtime“ der Tigers beginnt„Crunchtime“ der Tigers beginnt
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Am Freitag 20 Uhr erfolgt der Auftakt im heimischen Tigerkäfig gegen den EV Moosburg, bevor am Sonntag um 18.30 schon das Frankenderby bei den Höchstadt Alligators ansteht.

Der EVM ist der „positive Emporkömmling“ der Bayernliga mit einem rasanten Aufstieg, speziell seit ihrer Überdachung des Eisstadions 2010. Mit 43 Punkten auf Platz vier schloss man die Hauptrunde ab, wobei ihnen auswärts mit 22 Zählern (Platz 4 im Ligaranking) sogar ein Punkt mehr als in der Dreirosenstadt gelungen ist. Gegen die Tigers schafften sie beim 10:0 auswärts und 2:0-Heimsieg des EHC aber weder Punkt noch eigenen Treffer.

Ganz von ungefähr kommt die gute Vorrunde der Oberbayern aber nicht, denn einige Experten hatten sie sehr wohl schon vor der Saison mit auf der Rechnung. Zahlreiche Routiniers mit meist massig höherklassiger Erfahrung wie z.B. der zum Verteidiger umfunktioniert „Altinternationale“ G.Oswald oder die Ex-Profistürmer E.Dylla (37 Punkte in 28 Spielen) und T.Daffner (29 P, 18 Sp) stehen Trainer K.Feistl zur Verfügung. Topscorer ist allerdings sein Neffe A.Feistl (26 T, 29 V in 27 Sp = Platz 3 der BEL).

Die Schwächen im Penaltykilling konnte man bisher durch relativ wenige Strafen und ein sehr effektives Überzahlspiel kompensieren und schaffte es sich nach Startschwierigkeiten in der Bayernliga fest unter den Spitzenteams etablieren.

Nicht ganz so weit vorne kam Höchstadt ins Ziel. Nach zähem Ringen, mit teilweise großen Verletzungssorgen gelang ihnen aber doch noch Platz 9 mit 37 Punkten. Hauptanteil daran hatten Ligatopscorer und Spielertrainer Daniel Jun (ehemals ESVB) mit seinen 41 Tore 43 Vorlagen, der torgefährlichster Verteidiger der Liga und ebenfalls Ex-Profi D.Sikorski 20 T 20 V und Stürmer S.Hiendlmayer 11T, 29 A. Neben dem starken Torhüter Glaser ist die relativ junge Mannschaft sonst ausgeglichen besetzt und hat keine großen Stärken oder Schwächen. Die Heim- und Auswärtsbilanzen bewegen sich im normalen Rahmen und bei Strafzeiten oder Powerplay rangiert man im Mittelfeld der Liga, während man in Unterzahl Probleme nicht leugnen kann. Gegen die Tigers konnte man bei den 3:4- bzw. 2:8-Niederlagen zwar noch keinen Zähler verbuchen, doch in Bayreuth hielt man zumindest lange gut mit, während man zu Hause vor ein paar Wochen nur mit Rumpfkader völlig chancenlos war.

Tigerdompteur Waßmiller ist für den weiteren Saisonverlauf und speziell für das kommende Wochenende optimistisch, auch wenn jeder im Lager der Oberfranken weiß, dass diese Zwischenrunde kein Selbstläufer wird. „Ich habe bis auf die Langzeitverletzten alle Mann an Board und vermutlich werden die Formationen wieder so auflaufen wie letzte Woche“ blickt er voraus. „Wir werden niemand unterschätzen und kennen die Fähigkeiten unserer Gegner. Allerdings müssen und werden wir Wege finden die Spiele erfolgreich zu gestalten“, ist er auch von seiner Mannschaft vollends überzeugt. „Wir haben alles was dazu nötig ist und jetzt gilt es das zu zeigen“. Endlich können wir nun schon länger mit vollem Mannschaftskader fast ohne Ausfälle trainieren und spielen, das ist jetzt ein ganz anderes Arbeiten“, pflichtet ihm Teammanager Habnitt bei, dass die Truppe rechtzeitig zur heißen Phase gut in Schuss ist. Das Spitzenspiel in Sonthofen war dazu ein guter Fingerzeig, wo sich zwei Teams auf Augenhöhe duellierten, denen von den zahlreich anwesenden Trainern und anderen Fachleuten absolutes Oberliganiveau attestiert wurde.

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