Black Hawks zwingen Erding Black Hawks Passau

Black Hawks zwingen Erding Black Hawks zwingen Erding
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Eins kann man schon vorweg festhalten: Das Duell der Black Hawks gegen die Erdinger Reserve am Freitagabend sollte halten, was man sich im Vorfeld von ihm versprach – ein Spitzenspiel zweier Teams, die die Aufstiegsfrage am Ende der Saison wohl untereinander ausmachen werden. Im Vorfeld der Partie ging man im Passauer Lager nach der Schockdiagnose von Vladimir Gomovs Mittelfußbruch eher mit gemischten Gefühlen in dieses Heimspiel, auch die Tatsache, dass der TSV Erding 1b mit drei Spielern aus dem Oberligakader der Gladiators (Felix Kürten, Florian Zimmermann und Dominik Ochmann) anreiste, trug nicht zwangsläufig zur Beruhigung bei.

Die erste Torgelegenheit der Begegnung gehörte dann auch prompt den Gästen: Gleich in der ersten Spielminute war es Passaus Goalie Christoph Zawatsky, der den Schuss des frei vor ihm stehenden Gästeangreifers parieren konnte. Eine Minute später hatten die Hausherren ihre erste große Chance, und im Gegensatz zu Erding wurde sie genutzt: Moritz Riebel schloss einen 2:1-Konter selbst ab und schlenzte den Puck unhaltbar für Gästegoalie Roman Jourkov zum 1:0 für Passau in die Maschen. Als ob dieser Treffer eine Initialzündung war, entfachten die Black Hawks in der Folge einen wahren Sturmlauf auf das Gästetor. In der 14. Spielminute hatten die Passauer Fans erneuten Grund zum Jubel: Martin Lamich führte den Puck mit all seiner Routine so lange am Tor der Gäste entlang, bis sich der nötige Platz zum Schuss ergab. Mit guter Übersicht  netzte er zum 2:0 im fast leeren Tor der Erdinger ein. In der 20. Minute erzielte Andreas Popp das 3:0 für die Black Hawks. Mit einem so klaren Zwischenergebnis gegen die Gäste aus Oberbayern nicht gerechnet.

Der zweite Spielabschnitt begann mit Passauer Überzahlspiel, und nach 48 Sekunden kassierten die Gäste eine weitere Strafzeit, die ein 5:3-Powerplay der Black Hawks zur Folge hatte. In dieser numerischen Überlegenheit vergab man allerdings erneut zweimal einen Treffer. So kam in der 28. Spielminute das Unausweichliche: Selbst den vierten Treffer leichtfertig vergeben, auf der anderen Seite klingelte es. In diesem Fall war es Erdings Markus Poetzel, der einen Abpraller zum 3:1 verwerten konnte. In der 37. Spielminute brandete erneut der Torschrei auf den Rängen auf. Andreas Toth stellte den alten Drei-Tore-Abstand im Powerplay wieder her und verwandelte zum 4:1.

Kaum hatte Erding im Schlussabschnitt eine weitere Unterzahlsituation überstanden, fuhr Dominik Ochmann allein auf Zawatsky zu und verwandelte eiskalt zum 4:2 in der 41. Spielminute. In der 52. Minute jedoch entschied Andreas Popp die Partie.

Nach diesem überzeugenden Sieg bleibt für die Spieler aber wenig Zeit zum Durchatmen. Bereits am Sonntag steht das Freundschaftsrückspiel beim ESC Vilshofen auf dem Programm. Das nächste Ligaspiel findet statt am nächsten Sonntag, 4. November: Gegner ab 18.30 Uhr in der Passauer Eis-Arena ist der EHC Waldkraiburg 1b.

Tore: 1:0 (1:42) Moritz Riebel (Jakob Grill, Jakob Sattler), 2:0 (14:44) Martin Lamich (Andreas Popp), 3:0 (19:24) Andreas Popp (Martin Lamich), 3:1 (27:29) Markus Poetzel (Daniel Zollo, Georg Moser), 4:1 (36:55) Andreas Toth (Andreas Popp, Thomas Kremhelmer), 4:2 (40:53) Dominik Ochmann (Peter Stoiber), 5:2 (50:34) Andreas Popp (Martin Lamich, Ruben Kapzan). Strafen: Passau 16, Erding 28. Zuschauer: 412.