Black Hawks wollen beim Tabellenführer punkten

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Was ist derzeit das Erfolgsgeheimnis der Pfaffenhofener Icehogs? Genau wird diese Frage niemand beantworten können, denn die Oberbayern wurden zu Saisonbeginn als Kandidat für die hinteren Tabellenregionen gezählt. Die Icehogs strafen die Kritiker nun Lügen, denn Pfaffenhofen ist plötzlich Tabellenführer und hatte bis zum vergangenen Sonntag eine blütenweiße Weste. Nach der Niederlage gegen Höchstadt sinnen die Icehogs darauf, diese Scharte wieder auszuwetzen. Dagegen könnten sich die Hawks mit einem Erfolg in der Hallertau weiter ganz vorne fest beißen.

Über die Schwere der Auswärtsaufgabe ist man sich bei den Hawks absolut im Klaren: „Sie haben siebenmal in Folge gewonnen, das kommt nicht von ungefähr. Und Pfaffenhofen hat einen ‚Lauf’, das darf man nicht vergessen“, meint Hawks-Coach Otto Keresztes. Aber die Passauer werden sich auf den Gegner einstellen. Zurück zur Eingangsfrage: Liegt das Siegesgeheimnis der Pfaffenhofener beim Babynahrungshersteller HIPP, der in der Stadt geboren wurde und dort noch immer seinen Firmensitz hat? Oder haben die Verantwortlichen einen Glücksgriff getan? Robert Mucha hat nicht nur das Training der Mannschaft übernommen, der Slowake macht sich zusätzlich als einer der Top-Scorer der Liga wenig Freunde unter den gegnerischen Torhütern. Mucha trug bereits vor einigen Jahren das Pfaffenhofener Trikot, nach einem zufälligen Treffen mit der Vorstandschaft ist er nun wieder nach Oberbayern zurück gekehrt. Daneben stürmt mit Michael Schneidawind ein erfahrener Mann, mit dem die Hawks bereits vergangene Saison, der 30-jährige spielte in Ottobrunn, Bekanntschaft gemacht haben. Darüber hinaus scheinen sich die Icehogs in der Rolle der „Underdogs“ recht wohl zu fühlen, nachdem der Klassenerhalt in der Bayernliga nur mit viel Mühe eingefahren werden konnte.

Die Hawks bekommen es also mit einer Mannschaft zu tun, die es versteht zu kämpfen. „Es wird auch wieder viel davon abhängen, wie wir im Freitagsspiel abschneiden. Aber ich bin diesmal zuversichtlich, dass wir keinesfalls als Verlierer vom Eis gehen“, strotzt Vorsitzender Christian Eder vor Selbstbewusstsein.