Black Hawks hadern mit Schiedsrichterleistung

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Über die Tabellenführung haben sich die Passau Black Hawks nur kurz freuen können. Nach der 3:6 (1:3, 1:1, 1:2)-Niederlage beim Höchstadter EC sind die Hawks nun punktgleich mit Deggendorf wieder auf dem zweiten Rang. „Wahrscheinlich hätten wir noch drei Tage spielen können, wir hätten keine Chance bekommen, das Spiel zu gewinnen“, meinte Otto Keresztes niedergeschlagen auf der Heimfahrt. Kritik an der Mannschaft könne er nicht üben, jeder hätte sein Bestes gegeben, so der Trainer weiter. Tatsächlich haben die Hawks das Spiel, trotz des am Ende klaren Ergebnisses, lange offen und spannend gehalten.

Die ersten Minuten gehörten allerdings den Gastgebern. Die Höchstadt Alligators brannten ein regelrechtes Feuerwerk im Drittel der Hawks ab. Den Treffer erzielten aber die Passauer. Einen blitzschnellen Konter über Jaro Majer verwertete Christian Setz zur überraschenden Führung (3.). Karl-Heinz Duschl, der sportliche Leiter der Hawks: „Über den Penalty, der zum 1:1 (11.., Kukacka) geführt hat, will ich gar nichts mehr sagen.“ Zwei weitere Gegentreffer (15.., Hlozek; 19.., Eynich) führten zum 1:3 nach dem ersten Drittel.

Nach dem Wechsel brachte Christian Setz die Hawks noch einmal zurück ins Spiel. Obwohl einmal mehr in Unterzahl auf dem Eis, umspielte Jaro Majer die komplette Höchstädter Defensive und bediente den Passauer Top-Scorer, der im Rückwärts-Fallen die Scheibe über die Linie bugsierte. Postwendend mussten die Hawks aber das 2:4 quittieren. Kukacka, der einen Traumtag erwischt hatte und an fast allen Toren der Alligators beteiligt war, schloss einen Alleingang erfolgreich ab (36.).

Noch einmal schürten die Hawks im Schlussdrittel die Hoffnungen der mitgereisten Fans. Helmut Kößl verwertete ein Zuspiel von Jaro Majer zum 3:4 (43. min). „Aber jedes Mal wenn wir dran waren, haben die Schiris einen oder zwei von uns auf die Strafbank geschickt“, sagte Otto Keresztes. So schaffte Kukacka mit dem 3:5 bereits nach 45 Minuten die Vorentscheidung. Das 3:6 durch Cerny hatte nur noch statistischen Wert (54.). „Wir werden aber jetzt den Kopf nicht in den Sand stecken, unter der Woche unser Trainingsprogramm durchziehen, und ich freue mich schon auf das Rückspiel gegen Höchstadt“, hakt Coach Keresztes die Niederlage ab.