Black Bears empfangen die Islanders

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Für den EV Lindau kommen jetzt die ganz schweren Spiele. Vier der nächsten fünf Partien müssen die Islanders auf fremdem Eis bestreiten. Los geht die Serie heute mit dem Spiel beim SE Freising (19:30 Uhr), bevor am Sonntag gegen Burgkirchen das letzte Heimspiel für drei Wochen ansteht.

„Wir stehen jetzt mitten in den härtesten Wochen der Saison“, sagt EVL- Vorsitzender Marc Hindelang. „Wenn wir oben dabei bleiben wollen, müssen wir noch mehr in jedem Spiel 60 Minuten lang an die obere Leistungsgrenze gehen.“ Vor allem sind die Lindauer gut beraten, nicht weiter zu schauen, als auf den nächsten Wechsel, die nächste Aktion, den nächsten Check, den nächsten Zweikampf. „Es wird schwerer zu punkten“ hatte Trainer Willy Bauer schon nach dem Geretsried- Spiel gesagt, bei dem die Islanders fast „fällig“ gewesen wären, aber mit viel Willen gewannen und ohne Verlustpunkt blieben.

Jetzt kommt es zum nächsten Test. Schon das erste Aufeinandertreffen mit den „Black Bears“ aus Freising war eine engere Sache, als das 6:1 des EVL am Ende aussagt, da sich die Gäste um ihre Stars Sergej und Alexej Piskunov lange mehr als gut verkauften. Zudem darf man sich vom Tabellenstand der Oberbayern nicht täuschen lassen: Freising bestritt bisher alle fünf Aufstiegsrundenspiele auswärts. Einen Sieg landete man bei Ost-Meister Burgkirchen, zweimal verlor man nur einem Tor Unterschied. „Sie werden gerade im ersten Heimspiel darauf brennen, das alles zu korrigieren“, sagt Willy Bauer. „Ohnehin sind sie enorm heimstark: Sie haben in dieser Saison alles gewonnen und nur gegen Burgkirchen verloren. Hier hat sich schon mancher schwer getan.“

Da Freising ein spielfreies Wochenende hinter sich und auch die Köpfe frei bekommen habe, bedeute das für seine Mannschaft „von Anfang an Vollgas zu geben und das konsequent über die ganze Spielzeit.“ Bei dieser besonderen Art der „Bärenjagd“ fehlt dem EVL bei den Black Bears aus beruflichen Gründen Christof Hehle, so dass Bauer zu Umstellungen gezwungen sein wird. „Es gibt auch ein paar Spieler, die gesundheitlich angeschlagen sind und möglicherweise mehr Ausfälle. Aber das wird uns nicht beeinträchtigen. Unser Kader ist so zusammengestellt, dass wir nahezu alles ausgleichen können.“ Damit verbindet Bauer auch ein besonderes Lob an die Spieler, die weniger Eiszeit bekommen, aber im Training voll mitziehen und auch in der Kabine für gute Stimmung sorgen. Sie haben eine besondere Aufgabe dabei, den EVL an der Tabellenspitze zu halten.