Bärlund bleibt ein Crusader

Crusaders melden weiteren NeuzugangCrusaders melden weiteren Neuzugang
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Es war eine gute Woche für den EV Fürstenfeldbruck. Nachdem man nach dem Ende des Altstadtfestes in Fürstenfeldbruck trotz Regeneinlagen eine positive Bilanz für den Verein ziehen konnte, gab es auch eine gute Nachricht aus dem Bayernliga-Kader der Crusaders. Der schon fest geglaubte Abgang von Verteidiger Jon Bärlund ist vom Tisch. Der Finne wird weiterhin seine Schlittschuhe für den EVF schnüren.

Nach dem Ende der letzten Saison und dem Abgang von Kapitän Manfred Schreiber zum Ligakonkurrenten Pfaffenhofen sah alles nach einer Trennung mit dem wohl wichtigsten Verteidiger des EVF aus. Gerüchten zufolge stand auch ein Wechsel ins Ausland nach Frankreich im Raum. Dennoch bemühte man sich in den Reihen der Brucker Vorstandschaft weiter um Bärlund, was letzten Endes auch den Erfolg brachte. Bärlund betonte in einem Gespräch, dass ihm „eine feste Anstellung außerhalb des Eissports existenziell wichtig sei und dies ein ausschlaggebender Punkt für seinen weiteren Verbleib sei – wo auch immer.“

Die positive Nachricht bekam der EVF nun, da ein langjähriger Sponsor des Vereins – die Firma Lutzeier Facility Service – sich mit Bärlund auf eine Zusammenarbeit als Sicherheitskraft einigen konnte. Die sprachlichen Kenntnisse, die sich der Finne in seiner europäischen Eishockey-Karriere aneignen konnte (neben Finnisch und Deutsch auch Englisch, Italienisch und Spanisch) sowie sein allgemein vorbildliches Auftreten waren ausschlaggebend und förderlich für seine Anstellung.

Damit haben sich für Bärlund die Wechselgedanken erledigt und die Crusaders dürfen sich weiterhin auf seine spielerischen und kämpferischen Qualitäten freuen. Obwohl die gute Nachricht aus der 1. Mannschaft überwiegt, ist man über das Abschneiden auf dem Brucker Altstadtfest ebenso zufrieden. „Auch wenn es ab und an geregnet hat, können wir mit den für den Verein wichtigen zusätzlichen Einnahmen zufrieden sein“, so Claus Beutelspacher. „Einsätze im Regen sind wir als Verein mir Freiluftstadion ja eh schon gewöhnt.“