Ausgeglichenes Derby-Wochenende für die Tigers

EHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-EndspielEHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-Endspiel
Lesedauer: ca. 1 Minute

Ein nicht unverdienter, aber sicher auch glücklicher Sieg sprang am Freitagabend für den EHC Bayreuth heraus. Im Heimspiel gegen den Mitaufsteiger EV Regensburg nahmen die Tigers vor 813 Zuschauern Revanche für die Hinspielniederlage. Am Ende einer temporeichen Begegnung stand es 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) für die gastgebenden Oberfranken. Neuzugang Michal Bartosch feierte sein Debüt im EHC-Dress.

Im ausgeglichenen ersten Abschnitt war lediglich Bayreuths Florian Müller erfolgreich, als er bei einer 2:1-Situation selbst den Abschluss suchte und per Schlenzer aus halbrechter Position die Führung für die Tigers besorgte (16.). Im Mittelabschnitt hatten die spielstarken Regensburger mehr vom Spiel und die besseren Chancen, doch Bädermann im EHC-Gehäuse hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Statt des fälligen Ausgleichs bauten die Wagnerstädter ihre Führung auf 2:0 aus. Erneut Müller war es, der EVR-Schlussmann Leserer mit einem trockenen Schlagschuss noch hinter der blauen Linie überraschte (48.). Wer hier schon an die Vorentscheidung dachte sah sich getäuscht, denn kurz danach konnte Daffner in Überzahl zum Anschlusstreffer abstauben (49.). Regensburg mobilisierte nun noch einmal alle Kräfte. Die Tigers stemmten sich dagegen und kamen am Ende, auch dank dreier Gäste-Strafzeiten, zum wichtigen 2:1-Erfolg.

Tore: 1:0 (15:51) Müller (Meixner, Brahmer), 2:0 (47:52) Müller, 2:1 (48:40) 5-4 Daffner (Gerike, Dörfler A.).

Am Sonntagabend hatten die Tigers erneut Heimrecht – diesmal ging es gegen den fränkischen Rivalen ERV Schweinfurt. Die Gäste machten vor 936 Zuschauern im ersten Drittel ordentlich Druck. Doch Tigers-Goalie Sievers war es zu verdanken, dass es durch seine Glanztaten keinen Rückstand gab. Zudem traf Richter aus nächster Nähe nur den Außenpfosten. Als dann noch EHC-Angreifer Schmidt per Abstauber das 1:0 markierte (18.), war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Im zweiten Abschnitt profitierten die Schweinfurter von strittigen Schiedsrichterentscheidungen. Bei 5 gegen 3 erzielte Thurner zunächst den Ausgleich (23.), ehe Funk die Führung der Mighty Dogs gelang (35.). Dabei profitierte er davon, dass EHC-Schlussmann Sievers von einem eigenen Kollegen im Torraum behindert wurde. Bei den Tigers wies das Powerplay und der Spielaufbau erneut gravierende Mängel auf. Zudem wurde zu selten der Abschluss gesucht. Drei Minuten vor dem Ende setzten die Bayreuther alles auf eine Karte und nahmen bei eigenem Powerplay auch noch Sievers vom Eis. Das Remis wollte nicht mehr gelingen und so sorgte Richter mit einem Weitschuss ins verwaiste Tor der Wagnerstädter für den verdienten 1:3-Endstand.

Tore: 1:0 (18.) Schmidt (Zeilmann, Mayer), 1:1 (23.) 5-3 Thurner (Trolda, Juhasz), 1:2 (35.) 5-4 Funk (Nikitins, Knaup), 1:3 (59.) 5-6 Richter.