Auftakt nach Maß für die RiverkingsHC Landsberg

Auftakt nach Maß für die RiverkingsAuftakt nach Maß für die Riverkings
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Gerade einmal 13 Sekunden durften die 278 Zuschauer im Landsberger Eisstadion jubeln. Markus Rohde gewann das Bully und dann ging es einfach zu schnell für Josef Kraus im Kasten der Garmischer. Über Markus Jähnichen und Moritz Scherdi kam der Puck zu Michael Fischer und es stand 1:0. Landsberg spielte schnell und druckvoll. Trotz der vielen Landsberger Chancen war es Stefan Mayer auf Seiten des SC Riessersee, der für den Ausgleich in der sechsten Spielminute sorgte. Landsberg ließ sich aber nicht beirren und stürmte weiter auf das Tor der Garmischer zu, was letztlich in Unterzahl durch Michael Fischer in der 13. Spielminute belohnt wurde.

Im zweiten Drittel spielten die Riverkings die Garmischer fast an die Wand. Nur sechs Minuten brauchte man um den Spielstand von 2:1 auf 6:1 zu erhöhen. Robert Gebhardt  eröffnete den Torreigen  in der 26. Spielminute (3:1), Michael Fischer in der 27. Spielminute (4:1), Sven Gäbelein in der 28. Spielminute (5:1) und Markus Rohde in der 30. Spielminute erhöhten auf 6:1. Für eine besondere Einlage sorgte Martin Niefnecker, der von Alexander Wedl in der 31. Spielminute unglücklich mit dem Kopf voraus in die Bande gecheckt worden ist. Das ließ Martin Niefnecker nicht auf sich sitzen und schlug mit beiden Fäusten auf Alexander Wedl ein. Als die Rauferei durch die Schiedsrichter beendet wurde, konnten sich beide für längere Zeit auf der Strafbank abkühlen. Wedl insgesamt 16 Minuten und Niefnecker vier Minuten.

Obwohl die Riverkings im letzten Spielabschnitt das Tempo herausnahmen, war das Tor der Garmischer unter Dauerbeschuss. Nur drei Minuten und zwei Sekunden dauerte es, bis Robert  Gebhardt seinen zweiten Treffer an diesem Abend bejubeln durfte. Knappe vier Minuten später erhöhte Moritz Scherdi, der bis dahin schon einige aussichtsreiche Torchancen hatte, auf 8:1. Sven Gäbelein nutzte in der 56. Spielminute ein Überzahlspiel der Riverkings zum 9:1 aus und als Adrian Weis wegen unnötiger Härte drei Minuten vor dem Ende auf der Strafbank saß, traf Moritz Scherdi zum 10:1-Endstand.