Auftakt beim AufsteigerEA Schongau

Auftakt beim AufsteigerAuftakt beim Aufsteiger
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Der Aufsteiger aus der Bezirksliga hat mit dem Bau der neuen Max-Aicher-Arena in Inzell, als Stützpunkt der Eisschnellläufer (2010) auch im Eishockey einen Aufschwung genommen. In der Arena, die mit 6500 Plätzen mehr Zuschauer fasst, als der Ort im Landkreis Traunstein Einwohner hat, ist die neue Heimat des DEC Frillensee-Inzell. Und dieses Team hat in der Bezirksliga Bayern-Süd immerhin gut aufgestellte Teams aus Riessersee 1b, Rosenheim 1b,  Reichersbeuren, Schliersee oder Mittenwald hinter sich gelassen.

Mit 29:3 Punkten und einem mit Abstand führenden Torverhältnis von 123:46 Toren haben die Inzeller den Sprung in die nächste Spielklasse gemeistert. Zudem hat das Team von Trainer Josef „Pino“ Dufter in der Vorbereitung den etablieren Landesligist ESC Geretsried mit 5:3 besiegt. Daher sollte man den Aufsteiger tunlichst nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch der Trainer gibt sich eine Liga höher optimistisch und peilt nicht nur den Klassenerhalt, sondern einen einstelligen Tabellenplatz für sein Team an.

Das Team des Aufstiegs wurde gehalten und durch Neuzugänge noch verstärkt. Im Tor war im Vorjahr Peter Zeller die Nr. 1. In der Verteidigung stehen neben jungen Spielern wie Sebastian Schwabl (20) auch Routiniers wie Thomas Schwabl (44). Im Sturm war in der abgelaufenen Saison die junge Garde u. a. mit Florian Schwabl (22 Tore) und Michael Eberlein (19 Tore) am erfolgreichsten – immerhin belegen 4 Inzeller Plätze unter den Top-10 der Scorerliste der Bezirksliga Süd.

Als Verstärkung konnte aus Trostberg der 37-jährige Deutsch-Russe Oleg Matveenko (Verteidigung und Sturm, bekannt aus Burgkirchen), sowie der 27-jährige Stürmer Thomas Scheck gewonnen werden.

Bei den Mammuts sollten bis auf den verletzte Neuzugang Alexander Chaloupka (Verteidigung) alle Spieler an Bord sein. Lediglich bei den Junioren muss Coach Robert Kienle Abstriche machen. Damit das Juniorenteam von Trainer Thomas Aumiller endlich zu einem vernünftigen Testspiel – mit etwa dem etatmäßigen Kader kommt, müssen für die Partie gegen Geretsried ein paar der jungen Spieler zu Hause bleiben.

Trotz des Feiertags in der Wochenmitte sollte es dagegen mit den Umschreibungen der Pässen der Neuzugänge noch zum Saisonstart klappen, so dass Robert Kienle dennoch vollständige drei Blöcke zur Verfügung stehen werden.