Arbeitssieg der Islanders in Vilshofen

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Der EV Lindau hat sich im Aufstiegsrennen zurückgemeldet und eine gute Antwort auf den Tiefschlag der Niederlage gegen Regensburg gefunden. Die Islanders gewannen ihr erstes Auswärtsspiel beim heimstarken ESC Vilshofen. Gegen einen kampfstarken Gegner stand der 4:1 (1:0, 0:1, 3:0)-Arbeitssieg aber lange auf der Kippe, ehe die Lindauer sich verdient durchsetzen konnten.

Kurios war der Lindauer Führungstreffer in Überzahl. Kristoffer Bäckström schoss knallhart, Sascha Paul fälschte die Scheibe an das Plexiglas ab, von wo der Puck auf den Rücken von ESC-Torhüter Alexander Krenn und von dort ins Tor prallte. Die Stadionuhr blieb bei 19:59 stehen. „Sicher ein glückliches Tor“, sagte EVL-Trainer Willy Bauer, der sein Team zunächst ordentlich, im zweiten Drittel „aber zu weit weg von den Gegenspielern“ sah. „Da haben wir die Zweikämpfe teilweise zuwenig angenommen.“ Folge war ein Übergewicht der heimstarken Gastgeber, da die Islanders auch offensiv weniger zwingend agierten, als zuvor. In der 34. Minute gelang den Niederbayern der Ausgleich in Überzahl durch Andreas Sagerer, der genau in den Winkel traf. Das einzige Mal, das Waldemar Quapp überwunden wurde, der ebenso wie Gegenüber Krenn fehlerfrei agierte.

Im letzten Drittel fanden die Islanders zurück zu ihrem Spiel. „Wir mussten sehr viel einstecken und haben das klaglos getan“, sagte Willy Bauer. „Wir haben uns den Schneid nicht abkaufen lassen und zurück gefightet und den Sieg erarbeitet. Dieser Wille hat mich stolz gemacht.“ Druckvoll gingen die Lindauer in die letzten 20 Minuten, spielten aggressiver und gewannen die wichtigen Zweikämpfe. Sascha Paul eroberte sich im gegnerischen Drittel in der 44. Minute den Puck und bediente David Volek mustergültig, der die Islanders erneut in Führung brachte. Ein Beispiel für den großen Lindauer Siegeswillen in einer weiterhin hart umkämpften Partie, die erst sieben Minuten vor dem Ende vor entschieden wurde. Diesmal fing David Volek in der neutralen Zone eine gegnerische Scheibe ab und bediente mit der Rückhand Timo Krohnfoth, der mit einem Schuss unter die Latte zum 3:1 vollstreckte. Zwar war Vilshofen in der Folge um den Anschluss bemüht, aber der EVL ließ nichts mehr anbrennen. In der Schlussminute fiel das 4:1. Kristoffer Bäckströms Schuss wurde von Krenn noch abgewehrt, gegen Zappes Nachschuss 18 Sekunden vor Spielende war er machtlos.


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