Am Freitag steigt die Neuauflage des FinalesEHC Eisbären Heilbronn

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Doch viel Zeit, um über die erste Hauptrunden-Niederlage seit dem Frühjahr 2012 nachzudenken, bleibt den Eisbären nicht. Denn am Freitag (20 Uhr) steht gleich das nächste Duell auf höchstem Niveau bevor, wenn der Vorjahres-Finalist Baden Rhinos Hügelsheim in der Kolbenschmidt Arena gastiert.

Eisbären gegen Rhinos – diese Paarung hat sich in der letzten Saison fast schon zum Klassiker entwickelt, nicht zuletzt aufgrund des spannenden, auf Augenhöhe geführten Finales, das die Eisbären bekanntermaßen im Penaltyschießen für sich entschieden haben. Auch diesmal werden sich die beiden Teams mit Sicherheit nichts schenken, und die Zuschauer können sich auf ein schnelles, spannendes Spiel freuen.

Ähnlich wie die Eisbären mussten sich auch die Baden Rhinos dem SC Bietigheim vor zwei Wochen mit 3:4 geschlagen geben - allerdings auf eigenem Eis. Dort hätte man sich am letzten Wochenende fast einen Ausrutscher geleistet, als Hügelsheim gegen die Mad Dogs Mannheim im zweiten Drittel bereits mit 5:8 zurück lag, dann aber durch einen Kraftakt im Schlussabschnitt noch einen 12:10-Sieg erzwingen konnten.

Dieses Handball-Ergebnis drückt auch aus, wo die Stärken und Schwächen des Teams von Trainer Pascal Winkel liegen. Während vorne die altbekannten Goalgetter Cedrick Duhamel, Dennis Walther und Mathieu Fleury fast nach Belieben scoren, scheint die Abwehr der Rhinos nicht unüberwindbar.

„Wir haben Respekt vor Hügelsheim, aber wir haben keine Angst, dass wir verlieren könnten“, gibt sich Eisbären-Coach Kai Sellers selbstbewusst. „Die Niederlage in Bietigheim war nicht schlecht für uns, denn die Spieler haben erkannt, dass das Gewinnen nicht selbstverständlich ist. Wir werden sehr fokussiert in das Spiel gehen und wollen uns die Tabellenführung zurückholen.“