Am Freitag gastiert der EC Pfaffenhofen in Erding

Markus Poetzel zurück in ErdingMarkus Poetzel zurück in Erding
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Wer derzeit nicht zu den Heimspielen der Erding Gladiators geht, verpasst so einiges. Denn die Sternkopf-Truppe zeigt Woche für Woche begeisterndes Offensiv-Eishockey und lässt sich auch von den vielen Verletzten nicht aus der Ruhe bringen. Nächste Gelegenheit für alle, die sich von den Gladiators überzeugen lassen wollen, ist bereits der nächste Freitag. Dann nämlich empfangen die Herzogstädter um 20 Uhr mit dem EC Pfaffenhofen den amtierenden Vizemeister der Bayernliga. Doch meisterlich spielen die Ilmstädter zurzeit in keinster Weise und belegen nur den letzten Tabellenplatz. Der TSV darf sich davon aber nicht täuschen lassen und muss genauso engagiert zur Sache gehen wie beim 5:3-Heimsieg gegen Königsbrunn. Zudem sollten Breiteneicher und Co. vor Pfaffenhofen genug gewarnt sein, denn noch im letzten Jahr setzte es mit zwei 4:8-Niederlagen empfindliche Misserfolge. Obwohl sich der Kader der Ice Hogs deutlich verändert hat, Spieler wie Mucha, Gerber oder Schneidawind verließen die Huber-Truppe, hat der ECP einen Kader, der eigentlich ohne Probleme um die Play-offs mitspielen könnte. Denn Cracks wie Vokaty, Löwenberger, Spindler, Thommes oder Neuzugang Attenberger zählen nach wie vor zu den stärksten Akteuren in der Bayernliga.

Am Sonntag reisen die Gladiators dann zum ECDC Memmingen. Die Indians spielen bislang eine gute Saison und dürften am Ende sicherlich in den Play-offs landen. Dafür spricht in erster Linie, dass Trainer Pokorny über einen eingespielten Kader verfügt, der zum Beispiel durch den ehemaligen DEL-Spieler Alexander Wedel weiter verstärkt wurde. Neben ihm zählen auch in dieser Saison Spieler wie Torwart Pethke, Verteidiger Pyka oder die Stürmer Löhle und Nagle zu den Topkräften der Liga. Auch wenn die Punkte für die Gladiators im Allgäu hoch hängen, ist die Sternkopf-Truppe dort nicht chancenlos und kann für eine kleine Überraschung sorgen.

Welche Spieler Rudi Sternkopf am Wochenende zur Verfügung hat, wird sich wohl erst kurz vor den Spielen entscheiden. Sicherlich nicht mit von der Partie werden weiterhin die Torhüter Harrer und Voit sowie die Langzeitverletzten Schneidawind und Melchert sein.