Alligators wollen zwei SiegeHöchstadter EC

Alligators wollen zwei SiegeAlligators wollen zwei Siege
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Während man in der Vorbereitung bereits gegen die „Achtziger“ aus Nürnberg spielte ist der Auswärtsgegner am Freitag deutlich schwerer einzuschätzen. Der Aufsteiger rangiert mit sechs Punkten aktuell zwei Plätze über den Höchstadtern in der Tabelle und holte seine beiden Siege gegen die am Sonntag in Höchstadt unter die Räder gekommenen Regener und gegen den EHC 80 Nürnberg. Gegen Lindau und Sonthofen setzte es erwartungsgemäß zwei Niederlagen. Allerdings hielt das Team um die Ex-Höchstadter Stephan Trolda, Robert Bado und Sergej Hausauer über weite Strecken gut mit und bot dem Aufstiegsfavoriten Sonthofen lange Paroli. Auch gegen die Lindau Islanders verlor man nur mit drei Toren Unterschied. Zu Beginn hatte das Team aus dem Nordosten des Freistaates sehr stark mit verletzten zu kämpfen und konnte erst am vergangenen Wochenende mit dem vollen Kader antreten. HEC-Sportvorstand Jörg Schobert warnt vor den ambitionierten Dragons: „Der EHC Stiftland ist ein bisschen die Wundertüte der Liga. Sie haben sehr starke Einzelspieler und sind zu Hause eine Bank. Wir müssen alles in die Waagschale werfen um dort zu bestehen. Aber das Team kommt immer besser ins Rollen und mit einer geschlossenen Leistung wollen wir Mitterteich schlagen“, zeigt sich der Sportvorstand kämpferisch. Allerdings müssen die Höchstadter noch weiter auf die verletzten Stephan Hiendlmeyer und Ronny Glaser verzichten. Beide trainieren aber inzwischen wieder und sollen so bald wie möglich zur Verfügung stehen.

Am Sonntag kommt es dann gleich zum nächsten Derby. Der Gegner ist kein geringerer als der Lokalrivale EHC 80 Nürnberg. In der Vorbereitung schlug man das Team aus der Mittelfränkischen Metropole deutlich mit 7:1, allerdings wurde die Partie vor allem von Seiten der Nürnberger relativ ruppig geführt, sodass im letzten Drittel nicht nur die in der Begegnung nach Fouls verletzten André Lenk und Petr Gulda geschont wurden, sondern auch die Leistungsträger, um kurz vor Saisonstart nicht noch mehr verletzte zu riskieren. Dementsprechend wünscht sich Jörg Schobert für die Begegnung gegen den EHC80, dass das Spiel „deutlich fairer verläuft, als in der Vorbereitungsphase“. Wie die Höchstadter haben die Nürnberger erst einen Sieg auf ihrer Habenseite und der gelang ebenfalls gegen Regen. Wie auch das Spiel am Freitag gegen Mitterteich wird das Aufeinandertreffen mit den „Achtzgern“ höchstwahrscheinlich ebenfalls ein gutes Stück Arbeit für die Mannen um Daniel Jun und Daniel Sikorski. Nicht nur dass viele ehemalige Nürnberger auf Seiten der Panzerechsen spielen, was das Team von Sergej Hatkevitch zusätzlich motivieren wird, sondern bekanntlich haben Derbys ihre eigenen Gesetze. Schon in der Vorsaison lieferten sich die beiden mittelfränkischen Teams einen harten Schlagabtausch und besonders die Begegnung in Nürnberg dürfte den Höchstadtern noch präsent sein. Zwar gewann man gegen den EHC zweistellig, kassierte aber selbst sieben Gegentore, sodass die Partie bis zum Ende spannend blieb. Auch das Heimspiel war lange umkämpft, aber am Ende hieß es 6:2 für die Höchstadter. An diesem Sonntag erwartet die Zuschauer wieder eine packende Partie, in der die Panzerechsen wieder alles geben wollen um das Publikum zu begeistern und hoffen, dass sie von ihrem eigenen Publikum wieder lautstark angefeuert werden. schließlich ist zu erwarten, dass auch einige Schlachtenbummler aus Nürnberg den Weg an den Kieferndorfer Weg finden werden.