Alligators wollen mit Teamgeist weiter PunktenHöchstadter EC

Alligators wollen mit Teamgeist weiter PunktenAlligators wollen mit Teamgeist weiter Punkten
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Dabei sollen auch gegen die kampfstarken Teams aus Dorfen und Nürnberg durch den Willen der eingeschworenen Gemeinschaft und großen Kampf möglichst viele Punkte in den Aischgrund geholt werden.

Allerdings müssen zum erneuten Erfolg wieder alle Faktoren stimmen. Die Konzentration muss von der ersten Minute an stimmen, die Defensive sicher stehen und vorne die Angriffe präzise zu Ende geführt werden. Und vor allem hoffen die Panzerechsen auf die absolute Unterstützung der Fans um die Mannschaft auch in knappen Spielsituationen anzufeuern und die Moral oben zu halten.

Dabei sind die Aufgaben, die auf die Aischgründer zukommen am Wochenende keine leichten. Am Freitag gastiert man beim heimstarken ESC Dorfen, der dies mit einem 4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen den Vorjahresvierten der Vorrunde auch untermauerte. Die Isensstädter wollen gegen die Höchstadter natürlich den ersten Heimdreier der Saison. Dagegen werden sich die Alligators aber nach Kräften wehren. Allerdings dürfte die Aufgabe für die Höchstadter nicht gerade leicht werden, da neben Verteidiger Richard Stütz, der nach seinem Foul am Sonntag für zwei Spiele gesperrt wurde auch weiterhin André Lenk und jetzt auch Ales Stribny verletzungsbedingt zusehen müssen. Dafür kehrt Stephan Hiendlmeyer in den Kader zurück und wird so für mehr Durchschlagskraft im Sturm sorgen. Hinter den am letzten Wochenende angeschlagenen Spielern steht aktuell noch ein kleines Fragezeichen und ihr Einsatz wird sich erst kurzfristig entscheiden.

Am Sonntag kommt es dann bereits zum ersten Frankenderby zwischen den Höchstadt Alligators und dem EHC 80 Nürnberg. Diese Partie ist nicht nur für die Fans von besonderer emotionaler Bedeutung. Auch etliche Spieler haben ihre Karriere entweder beim Nachbarn begonnen oder haben wenigstens ein paar Jahr in der Frankenmetropole die Schlittschuhe geschnürt. Darunter sind neben den Verteidigern Babinsky und Kaczmarek auch die Stürmer Daniel Tratz, Oliver Dam und Darnell Pruett. Aber auch die Höchstadter Eigengewächse Grau und Goblirsch liefen in den Nachwuchsteams der Nürnberger für die ein oder andere Saison auf. Eine etwas andere Verbindung hat Neuzugang Petr Gulda zum fränkischen Rivalen. Sein Vater Stand im Aufstiegsjahr der Achtziger 2007 in der Landesliga als Verteidiger auf dem Eis. Pikantes Detail dabei: Marc Kaczmarek war damals sein Nebenmann. Jetzt spielt also der Sohn zum ersten Mal gegen das Exteam seines Vaters  und hofft durch seine Tore dieses zu Schlagen. Zu Hause will sich das Team um Captain Daniel Sikorski die Butter natürlich nicht vom Brot nehmen lassen. Aber Vorsicht ist geboten. Zwar entgingen die Nürnberger im Vorjahr nur knapp dem Abstieg, mit Torwart Tobias Güttner und einigen flinken jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs ist das Team in dieser Saison für die eine oder andere Überraschung gut. Aber auch in dieser Partie setzen die Panzerechsen auf ihren starken Teamgeist, der in dieser Saison dazu beitragen soll, dass die Mannschaft das ein oder andere Mal über sich hinauswächst. Und wenn dann die zahlreichen Fans auch noch ihre Jungs gemeinsam lautstark anfeuern, kann in dieser Saison noch manch anderer Gegner von den Höchstadtern kräftig geärgert werden.