Alligators starten in die SaisonHöchstadter EC

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Jetzt wird es für die Panzerechsen aber richtig ernst, denn die Gegner zum Auftakt sind alles andere als Punktelieferanten. Mit dem TSV Peißenberg und dem ESC Dorfen kommen zwei ausgesprochen harte Brocken.

Die Mannschaft um Kapitän Daniel Sikorski ist richtig heiß auf den Saisonstart. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit wollen sie von Beginn an im Rennen um die Play-Offs dabei sein und versuchen möglichst viele Punkte zu sammeln. Dabei spielt es für HEC-Sportvorstand Jörg Schobert keine Rolle, wer die Gegner sind: „Auch wenn wir gegen beide Teams letzte Saison nicht ganz so gut ausgesehen haben, denke ich, dass alles möglich ist. Wir haben in den letzten Wochen gemerkt, dass die Mannschaft noch fester zusammenhält als in der vergangenen Saison und die Neuzugänge die erhoffte gezielte Verstärkung des Kaders gebracht haben.“ Die Vorbereitung ging aber nicht ganz ohne Blessuren an den Höchstadtern vorbei, und einige Spieler konnten nicht die komplette Vorbereitung absolvieren. Positiv ist, dass die zuletzt verletzten Petr Gulda und André Lenk wieder im Kader sind. Vorerst leider weiterhin nicht mitwirken können Stephan Hiendlmeyer und Ronny Glaser sein, die beide noch an ihren Verletzungen laborieren.

Zum Auftakt in Peißenberg sehen sich die Panzerechsen trotz allen Optimismus und des absoluten Willens, die Punkte aus dem Voralpenland zu entführen, als klaren Außenseiter. Die „Eishackler“ zeigten zwar eine äußerst durchwachsene Vorbereitungsphase mit vielen Ausfällen, waren aber in den vergangenen Jahren immer ein äußerst unangenehmer und kampfstarker Gegner, den man auf eigenem Eis nur schwer schlagen konnte. Die bekanntesten Spieler im Kader der Peißenberger sind wahrscheinlich Florian Barth und Ex-Alligator Sebastian Buchwieser. Die beiden erfahrenen Stürmer führen eine recht junge Peißenberger Mannschaft, die aber im Vergleich zur letzten Saison weitestgehend zusammengekommen ist. Besonders schwer auszurechnen sind die Eishackler aber vor allem durch die Trennung von ihrem Kontingentspieler Dejan Pungarsek, den sie vor der Saison aus Sonthofen holten. Hierdurch besteht die Möglichkeit, dass die Oberbayern noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen und einen starken Kontingentspieler verpflichten. Dennoch sollte die Chance für die Höchstadter groß sein, den ein oder anderen Punkt aus Peißenberg zu entführen, denn wie ja schon letzte Saison gezeigt hat: gerade am Anfang der Saison sind die Partien besonders offen und die eine oder andere Überraschung möglich.

Ähnlich wie mit Peißenberg haben die Höchstadter mit ihrem Gegner im ersten Heimspiel am Sonntag, 13. Oktober, um 18.30 Uhr noch eine Rechnung offen. Die Eispiraten aus Dorfen gelten wie der Kontrahent am Freitag als sehr homogene und kampfstarke Mannschaft. Die Vorbereitung des Teams von Trainer Willi Viereckl lief ebenfalls etwas durchwachsen und zahlreiche Spieler verließen den Verein in Richtung TSV Erding in die Oberliga. Am schmerzlichsten dürfte für die Dorfener der Verlust ihres absoluten Leaders Chad Andersen sein, den es zurück in seine Kanadische Heimat zog. Die Abgänge konnte der Verein aus dem Münchner Norden aber recht gut kompensieren. So kam zum Beispiel Philipp Spindler von Ligakonkurrenten Pfaffenhofen und vom Oberligisten Deggendorf kam Routinier Thomas Vogel an die Isen. Aber auch gegen diesen zweiten schweren Gegner werden die Panzerechsen alles geben, um die Punkte an der Aisch zu behalten.

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