„Alle Alarmglocken müssen angehen“

„Alle Alarmglocken müssen angehen“„Alle Alarmglocken müssen angehen“
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Auf der Pressekonferenz nach dem Spiel in Memmingen blickte Zabel auf die Hauptrunde zurück und auch gleich voraus auf die anstehende Aufgabe, in den Abstiegsspielen den Klassenerhalt zu sichern.

„Wir hatten vor dem Spiel noch ein Fünkchen Hoffnung“, sagte Zabel. Und das, obwohl die Chancen ja nur noch theoretischer Natur gewesen seien. Dass es im Endeffekt nicht für die Play-off-Runde gereicht habe, führte der Coach auf die „kleine Heimschwäche“ seiner Schützlinge zurück. „Gegen Mannschaften wie den ESC Dorfen haben wir zuhause einfach zu viele Punkte liegen gelassen“. Nun gelte es, mit voller Konzentration in die Abstiegsrunde zu gehen. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass hier alles möglich ist. Gerade Mannschaften, die sich zu sicher fühlen, erwischt es am ehesten“. Der EHC Waldkraiburg, 2008 noch Bayerischer Meister und im Vorjahr abgestiegen, sei hier das beste Beispiel. „Auch Pfronten ist nicht mehr diese schwache Mannschaft wie noch vor einigen Wochen“, sagte der Bandenchef, „da müssen bei uns alle Alarmglocken angehen“.

Darüber hinaus werde es schwer, die Ausfälle von Tom Fortney und Peter Westerkamp zu kompensieren. Bei Westerkamp hofft er zwar auf eine Rückkehr. Der Deutschkanadier solle aber nur spielen, wenn seine Augenverletzung hundertprozentig auskuriert ist. „Die Gesundheit muss auf alle Fälle vorgehen“, so Zabel. Auf den Einwurf des Moderators, dass die Buchloer ja wenigstens nur kurze Auswärtsfahrten hätten, entgegnete er: „Da bin ich lieber die halbe Nacht im Bus, anstatt diese Abstiegskrimis spielen zu müssen.“