7:1 gegen Pfaffenhofen – vorzeitige Bescherung für den EVLEV Lindau

7:1 gegen Pfaffenhofen – vorzeitige Bescherung für den EVL7:1 gegen Pfaffenhofen – vorzeitige Bescherung für den EVL
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Für den EV Lindau war Weihnachten schon am 23. Dezember. „Es war ein großes Familienfest, wie man es nicht oft erlebt“, sagte der zweite Vorsitzende des EVL, Bernd Wucher. „Wenn man es so hätte planen können, hätten wir uns das genauso vorgestellt“.

Rein sportlich sind die Islanders weiter im Rennen um den zehnten Tabellenplatz. Dank einer konzentrierten und fokussierten Leistung von der ersten Minute an. „Wir haben unsere Chancen gleich genutzt. Das war das der Unterschied zum letzten Heimspiel“, sagte Trainer Pavel Mojtek. Pfaffenhofen kam schwer in die Partie – offenbar hatte der Sensationssieg vom Freitag gegen Tabellenführer Sonthofen die Ice Hogs doch einiges an Kraft gekostet. Dem EVL kam zugute, dass er gleich das erste Powerplay nach drei Minuten zum Führungstreffer durch Timo Krohnfoth nutzte.

Das war gut für die Stimmung und auch für das Spiel, in dem die Gäste stärker waren, als es das Endergebnis aussagt. Die formstarken Ice Hogs hatten ihre Möglichkeiten, scheiterten aber auch immer wieder am überragenden EVL- Goalie Varian Kirst. Gleichzeitig verstanden es die Lindauer, dessen Gegenüber Andreas Banzer unter Druck zu setzen – und zu überwinden. Der zur Zeit nicht zu bremsende Nikolas Oppenberger stellte nach neun Minuten auf 2:0, 43 Sekunden vor der Drittelpause erhöhte Kapitän Martin Masak auf 3:0.

„Die Mannschaft hat deutlich gezeigt, dass sie ein Ziel hat, das sie erreichen will. Ich hoffe, dass sie sich belohnt“, sagte Wucher. An diesem Abend war es so. Auch der erste Treffer der Gäste durch Andreas Geisberger in Überzahl brachte die Islanders nicht ins Wanken. Mojtek nahm eine Auszeit und brachte sein Team wieder auf Kurs. Entscheidend war dabei auch, dass die Hausherren eine doppelte Überzahl in der 33. Minute durch Lubos Sekula nutzten, der auf der Ausländerposition den Vorzug vor Santos erhalten hatte, da Zdenek Cech nach abgelaufener Sperre wieder mit dabei war. Cech war es dann auch, der in der 39. Minute für einen beruhigenden 5:1 Vorsprung sorgte, woraufhin die Gäste den Torhüter wechselten und Christian Hamberger brachten.

Aber auch der wurde von den Islanders ausreichend beschäftigt. „Wir haben bis zum Schluss versucht Tore zu erzielen, das war sehr gut“, lobte Mojtek. Daran hatten auch die Zuschauer ihren Spaß, ebenso wie an den tollen Preisen der Tombola, die ab der zweiten Drittelpause vergeben wurden. Die schöne Stimmung veredelte dann noch die Mannschaft, die durch weitere Tore von Nikolas Oppenberger und (47.) und Sascha Paul (50.) den deutlichen 7:1-Sieg heraus schoss.