6:4 gegen Freiburg

Meisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumtMeisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumt
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820 Zuschauer wurden am Sonntagabend Zeuge einer furiosen Aufholjagd der Eisbären Heilbronn, die nicht nur ein verloren geglaubtes Spiel noch drehten, sondern auch klar machten, dass mit ihnen in der Regionalliga Südwest wieder zu rechnen ist. Das Team von Trainer Kai Sellers gewann nach einem 0:3-Rückstand gegen seinen Angstgegner EHC Freiburg 1b noch mit 6:4 (0:3, 3:1, 3:0). Dabei hatten die Gastgeber den Spielbeginn total verschlafen und waren ruckzuck mit 0:3 zurück gelegen. Nur zaghaft fanden die Eisbären ins Spiel, und es dauerte bis zu 24. Minute, ehe Alex Dexheimer in Überzahl endlich den Bann brach und auf 1:3 verkürzte. Als dann vier Minuten später auch noch Alex Keterling zum 2:3 traf, waren die Eisbären endgültig wieder im Spiel. Florian Resch verkürzte mit seinem ersten Saisontor zum 3:4 und legte damit den Grundstein für die Aufholjagd im letzten Drittel. Dort glich der wieselflinke Alex Dexheimer in der 52. Minute zum hochverdienten 4:4 aus, und Patrick Mundanjohl legte in der 57. Minute den Siegtreffer zum 5:4 nach. Den Schlusspunkt setzte Sascha Bernhardt in der 59. Minute. Eisbären-Coach Kai Sellers, der für dieses Spiel extra seinen Skiurlaub unterbrochen hatte, schien in der ersten Pause die richtigen Worte gefunden zu haben: „Ich habe an die Ehre meiner erfahrenen Leute appelliert, die sich von den Freiburger Junioren anfangs haben vorführen lassen. Das hat Wirkung gezeigt und wir haben uns mit einer riesigen kämpferischen Leistung noch drei verdiente Punkte geholt.“