6:2-Erfolg gegen fränkischen Rivalen Höchstadt

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die Selber Wölfe konnten ihre Siegesserie auch gegen den Höchstäder EC fortsetzen. Gegen die Alligators gewann der VER mit 6:2 (2:0, 1:2, 3:0).

Gegen den im Kampf um die Play-off-Platze noch jeden Punkt benötigten Aischstädter machten die Selber Wölfe von Beginn an gehörig Druck. Bereits nach 68 gespielten Sekunden zog man so zugleich mit 1:0 in Front. Über die rechte Seite brachte Thielsch die Scheibe zu Waßmiller. Er setzte den Puck noch an den Pfosten, doch von links kommend setzte Schiener nach und traf zur Führung. Selb vergab in der Folge mehrfach gute Möglichkeiten, musste aber auch aufpassen. Beck setzte sich mit einem blitzschnellen Konter durch. Der Höchstädter scheiterte am Ende aber an Keeper Dirksen. Beck war es auch, der bei einem Unterzahlspiel der Wölfe die einzige größere Chance hatte. Sonst ließen die Hausherren wenig zu und kombinierten schließlich weiter, um dann schließlich selbst in Überzahl nachzulegen, Schneider bediente Thielsch, der hier beim 2:0 Keeper Smolka ausspielen konnte.

Zu sträflich ging Selb wie im ersten Abschnitt auch im zweiten Drittel zu Werke. Siegeris mit einem feinen Zuspiel auf Setzer, der den Puck jedoch über das leere Gehäuse des Gegners abfeuerte. Anstatt die Führung auszubauen, war es dann um die Herrlichkeit bei den Wölfen geschehen. Höchstadt antwortete mit einem schnellen Gegenzug zum Anschluss, den Buchwieser und Hlozek in guter Zusammenarbeitet verwandeln konnten. Die Nachlässigkeiten der VER-Cracks wurden zugleich mit dem Ausgleich bestraft, den Buchwieser in einem einfachen Spielzug abschließen konnte. Klappte nichts in Überzahl, so waren Selb allerdings in Unterzahl zur Stelle. Während Waßmiller am Abschluss nur durch ein ungeahntes Foul gehindert werden konnte, so funktionierte ein Durchmarsch von Thielsch, der Sekera in Szene setzte, der dessen Pass von der linken Seite zum erneuten Vorsprung in die Maschen drosch.

Im Schlussabschnitt hatte Höchstadt nichts mehr zu bieten, allen voran als nach 69 Sekunden Thielsch auf 4:2 erhöhte. Die Wölfe machten weiter ihr Spiel und schraubten mit Treffern von Hendrikson und Sekera auf 6:2 hoch – der Endstand.

Tore: 1:0 (1:08) Schiener (Waßmiller, Thielsch), 2:0 (14:19) Thielsch (Schneider, Waßmiller; 5-4), 2:1 (23:38) Hlozek (Buchwieser), 2:2 (28:03) Buchwieser (Jasny, Hlozek), 3:2 (37:51) Sekera (Thielsch; 4-5), 4:2 (41:09) Thielsch (Waßmiller), 5:2 (47:31) Hendrikson (Lamich, Sekera), 6:2 (49:25) Sekera (Holden, Hendrikson). Strafen: Selb 8, Höchstadt 8. Zuschauer: 1234.