26 Sekunden waren genugHC Landsberg

26 Sekunden waren genug26 Sekunden waren genug
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Auf nur zwei Positionen musste Alexander Wedl sein Team verändern. Für Marius Dörner und Sven Gäbelein rückten Moritz Scherdi und Alex Christian in die Mannschaft. Das Spiel begann für die Riverkings so wie man sich das erhofft hat. Wieder mit schnellen Kontern und harten Checks versuchte man schnell in die gegnerische Zone zu kommen. In der elften Spielminute lag der Puck dann im Tor von Danny Schubert, doch nach einiger Verwirrung gab es Bully im Drittel der Falcons.

Der Schiedsrichter hat das Tor von Alexander Wedl nicht gegeben, da es mit der Hand erzielt worden sei. Alexander Wedl hatte einfach mal von der blauen Linie abgezogen und im Getümmel vor dem Tor hat der Puck noch einmal seine Richtung verändert. Eine Tatsachenentscheidung, die man akzeptieren muss. Allerdings wurde es nun kurios. In der 13. Spielminute musste Moritz Scherdi in die Kühlbox und Pfronten versuchte das Überzahlspiel aufzuziehen. Beim Versuch blieb es allerdings. Landsberg war in Unterzahl gefährlicher als Pfronten in Überzahl.  Eine Minute vor dem Drittelende schickten die Schiedsrichter wieder Moritz Scherdi auf die Strafbank, doch erneut legten die Riverkings in Unterzahl los. Gleich zweimal ergab sich für Michael Fischer die fast identische Situation und zweimal Schlug der Puck im Tor von Danny Schubert ein. Ein Schock für die Falcons in nur 26 Sekunden und das noch in numerischer Überzahl zwei Gegentore zu bekommen – Drittelpause.

Das Pfrontner Überzahlspiel war auch im zweiten Spielabschnitt nicht gerade das Gelbe vom Ei. Sieben Überzahlsituationen ergaben sich in diesem Drittel für den EV Pfronten, doch das, was man da zu sehen bekam, war erschreckend. Entweder nutzen die Riverkings die zahlreichen Passfehler gnadenlos aus um gefährlich vor Danny Schubert aufzutauchen, oder man spielte den Puck locker wieder aus dem Drittel. Gute Chancen der Falcons waren in dieser Zeit  Mangelware.

Im letzten Spielabschnitt ergab sich ein ähnliches Bild. Pfronten wie auch schon Kempten  eine Woche zuvor verzweifelte an der Landsberger Abwehr sowie an Christoph Schedlbauer. Die Riverkings lauerten auf ihre Chancen und in der 57. Spielminute lag der Puck wieder im Tor – zumindest lag anscheinend Danny Schubert genau drüber und somit wurde dieses Tor auch nicht gegeben.  Allerdings war dies Michael Fischer nur eine Minute so ziemlich egal. Fischer, der seinen Gegenspieler beim Checkversuch an der Bande einfach ins Leere laufen ließ, hämmerte den Puck durch die Schoner von Danny Schubert zum 3:0 ins Tor.