2:6-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen US-College-Team

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Nach dem Spiel gegen eine Auswahl der dritten Division im vergangenen Jahr, kam diesmal die stärkere zweite Division ins Oberallgäu. Hier starteten die Amerikaner ihre Tour durch Deutschland und weitere europäische Länder – einerseits um diese kennenzulernen, andererseits um Vereine auch auf den einen oder anderen Spieler aufmerksam zu machen. Das schnelle und durchaus kampfbetonte Spiel war durchaus ausgeglichen, allerdings scheiterten die Bulls oft an den beiden Torhütern der US- Mannschaft.

Der ERC Sonthofen ging ohne Markus Witting und Björn Friedl an den Start, dafür aber mit den Juniorenspielern Sebastian Schütze, Alexander Henkel, Christopher Unzeitig und Marco Socher. Desweitern bekam jeder Torhüter seine zwanzig Minuten Eiszeit. Zuerst stand Thomas Zellhuber im Kasten, er wurde im zweiten Spielabschnitt durch Florian Glaswinkler abgelöst, im dritten Spielabschnitt folgte Maximilian Hornik.

Die rund 400 Zuschauer in der Sonthofer Eissporthalle sahen einen ausgeglichenen Beginn, bei dem die US-Boys gleich deutlich machten, dass sie mit einem schnellen und körperbetonten Spiel zum Erfolg kommen wollten. Sonthofen stellte sich gut darauf ein und verhinderte so die eine oder andere Torchance, konnte aber selbst zunächst keinen Treffer verzeichnen. 30 Sekunden vor Ablauf der ersten zwanzig Minuten brachte Chris Harjung sein Team in Führung. Nick Badder erhöhte nach Wiederbeginn gleich auf 2:0, ehe Markus Vaitl den Anschlusstreffer für die Bulls klar machte. Doch schon in der 24. Minute erhöhte Jim Recupero für das College-Team auf 3:1. Der Kapitän Ryan Welsh machte nur wenige Augenblicke später das 4:1 klar, auch die Treffer fünf und sechs fielen ein paar Minuten später. Diese hatten Cole Christiansen und Evan Hess besorgt. In der 38. Minute konnte Florian Bindl, der heute Björn Frield als Kapitän ersetzte, auf 2:6 verkürzen.

Insgesamt ein gutes Eishockeyspiel, das im Ergebnis vielleicht etwas zu hoch für die US-Boys ausfiel. Schließlich hatte Sonthofen allein in den letzten Minuten des Spiels noch mehrere Möglichkeiten. Ein Schuss ging nur knapp am Tor der Gäste vorbei, der andere streifte hörbar den Pfosten. Jedenfalls fieberten die Anhänger der Bulls oft mit – des häufigeren war ein erstauntes Raunen zu hören, wenn wieder eine der Scheiben knapp am Tor der Amerikaner vorbeiging oder die Goalies den Puck festhalten konnten.

Am kommenden Dienstag kommt es zum Damen- Nationalmannschaftsspiel zwischen Deutschland und Kanada. Beginn ist um 19 Uhr in der Sonthofer Eissporthalle.

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