1:8-Niederlage gegen Stuttgart

Meisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumtMeisterschaftstraum der Eisbären ist ausgeträumt
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Der Stuttgarter EC kristallisiert sich in der Baden-Württemberg-Liga immer mehr als Angstgegner der Eisbären Heilbronn heraus. Gegen alle anderen Teams konnte man zumindest phasenweise überzeugen, gegen Stuttgart aber waren die Eisbären beim 1:8 (0:3, 1:1, 0:4) schon zum dritten Mal in dieser Saison ohne jegliche Chance.

Trainer Kai Sellers musste ohne den gesperrten Spielmacher Igor Dorochin und ohne die erkrankten Mike Hewer, Marc Oppenländer, Benjamin Brozicek und Alex Keterling sowie ohne den immer noch verletzten Felix Kollmar auskommen. Vor allem das Fehlen von Dorochin war von Anfang an spürbar, denn die Eisbären taten sich im Spielaufbau sehr schwer. Die spritzigen Gäste dagegen demonstrierten von Beginn an eindrucksvoll, dass sie nicht vor hatten, als Verlierer das Eis zu verlassen.

Entscheidend waren am Freitag wieder einmal die Strafzeiten auf Seiten der Eisbären. Während vier Stuttgarter Treffer in Überzahl fielen, verpassten es die Heilbronner einmal mehr, aus Strafen der Gäste Kapital zu schlagen. Fast jedes Überzahlspiel wurde nach nur wenigen Sekunden durch eigene Strafen wieder zunichte gemacht. Am Ende standen 34 Strafminuten für die Eisbären und nur 14 + 10 Minuten für Stuttgart zu Buche. Den Ehrentreffer erzielte Alexander Weiß in der 35. Spielminute.

Am kommenden Sonntag empfangen die Eisbären um 20 Uhr den Schwenninger ERC 1b in der Knorr-Arena. Bisher konnte Heilbronn alle Spiele gegen den Tabellenletzten gewinnen. Da bis Sonntag vermutlich alle Wehwechen auskuriert und alle Sperren abgesessen sind, stehen die Chancen günstig, dass die Eisbären erstmals in dieser Saison komplett antreten werden.