15:1 gegen Zweibrücken - höchster Eisbären-Sieg seit 2006

Michael Filobok sorgte mit dem 2:0 gegen Freiburg bereits in der 7. Minute für eine Vorentscheidung. (Foto:Uwe Allgeier)Michael Filobok sorgte mit dem 2:0 gegen Freiburg bereits in der 7. Minute für eine Vorentscheidung. (Foto:Uwe Allgeier)
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392 Zuschauer waren Zeugen, wie die Eisbären das Überraschungsteam der bisherigen Saison von Beginn an unter Druck setzten. Die Gäste kamen erst gar nicht dazu, Ihre Topscorer Tomas Vodicka und Mirsolav Hantak in Szene zu setzen. Zu groß war die spielerische Überlegenheit der Eisbären, die die zaghaften Angriffsversuche der Gäste meist schon im Keim erstickten. Anfangs setzte bei den Eisbären hauptsächlich die erste Reihe um Milan Liebsch, Paul Gagnon und Michael Filobok die Akzente, die alle Tore zum 5:0-Pausenstand erzielte. Später reihten sich auch die anderen Reihen in die lange Toschützenliste ein. Die Treffer für die Eisbären erzielten Michael Filobok (3), Paul Gagnon (2), John Kraiss (2), Alex Weiß (2), Milan Liebsch, Arno Metz, Patrick Luschenz, Benjamin Brozicek, Felix Kollmar und Tim Riedel.

Eisbären-Coach Kai Sellers war nach Spielende erwartungsgemäß sehr zufrieden mit seinem Team: „Ich bin nicht nur wegen des Ergebnisses stolz auf mein Team, sondern wegen des gesamten Auftritts. Heute haben wir als Team gespielt. Natürlich war ich überrascht, dass uns das Gewinnen heute so leicht gemacht wurde. Der Sieg in dieser Höhe ging absolut in Ordnung, aber das kann beim Rückspiel in Zweibrücken im Januar schon wieder anders herum gehen. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen.“

Als nächstes müssen die Eisbären am kommenden Sonntag in den Schwarzwald zu den Black Hawks Bad Liebenzell, die erstmals nach zwei personell bedingten Spielabsagen wieder aufs Eis gehen konnten und auf eigenem Eis gegen die Rhein-Neckar Stars mit 2:7 unterlagen.