1:0-Zittersieg gegen Waldkraiburger Löwen

EVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale einEVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale ein
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Nach dem überraschenden Erfolg gegen den VER Selb am Freitag gewann der EV Regensburg in der Bayernliga mit 1:0 gegen den EHC Waldkraiburg.

Der junge Kevin Yeingst im Tor der Waldkraiburger hinterließ einen ausgezeichneten Eindruck und konnte einen Torerfolg der Regensburger in den Anfangsminuten mehrfach verhindern. Schließlich durften die Hausherren aber doch jubeln, als Kristoffer Bäckström dort weiter machte, wo er am Freitag aufgehört hatte. In der 13. Spielminute erzielte der EVR-Verteidiger bereits seinen vierten Treffer an diesem Wochenende. Dass dieses Tor auch gleich das goldene sein sollte, ahnte zu diesem Zeitpunkt natürlich noch niemand.

Die Oberpfälzer machten besonders im Mittelabschnitt zu wenig aus ihren spielerischen Möglichkeiten. So hatten sie Glück, dass auch die gefährlichen Waldkraiburger Konter ergebnislos verliefen. In der 24. Minute traf der freistehende Philipp Spindler das Regensburger Gehäuse nicht und kurz vor Drittelende rettete der Pfosten bei einem Schuss von Domink Bahner.

Im Schlussabschnitt waren die Waldkraiburger dann das deutlich bessere Team und die Regensburger mussten dem kräftezehrenden Derby vom Freitag Tribut zollen. Es bahnte sich in den letzten zwanzig Minuten also ein Zitterspiel an und die mäßig unterhaltsame Partie lebte fortan von der Spannung.

Die Mannen von Gästetrainer Michael Pohl übten nun gehörigen Druck aus und hätten bei ihren zahlreichen Chancen eigentlich den Ausgleich erzielen müssen. Alle Anstrengungen blieben letztlich aber vergebens. Auch die Herausnahme von Kevin Yeingst zugunsten eines sechsten Feldspielers sorgte nicht für das gewünschte Resultat.

Beinahe hätten dagegen die Regensburger noch ihren zweiten Treffer markiert, aber den Schuss von Thomas Daffner konnte Gästestürmer Markus Schütz mit seinem Schläger parieren. So blieben die drei Punkte in der Oberpfalz und EVR-Goalie Jonas Leserer konnte einen verdienten Shutout feiern. (Michael Pohl)