0:3 aufgeholt

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Als ob die Mannschaft des ESV Pinguine Königsbrunn es zur eigenen Sicherheit braucht, konnte sie am Sonntagabend im Heimspiel gegen den Höchstadter EC erneut einen großen Rückstand aufholen. Kurz vor Ende wurde aus einem 0:3-Rückstand noch ein 3:3 (0:3, 1:0, 2:0). „Eigentlich“, so Trainer Marian Hurtik, „hatten sich die Jungs geschworen, heute von Anfang an dabei zu sein“, doch das erste Drittel bot ein bekanntes, anderes Bild. Bereits der erste Angriff der Gäste brachte Gefahr für das Tor von Clemens Heringer. Auch in den folgenden Minuten spürte man die Verunsicherung der Königsbrunner nach der derben Abfuhr vier Tage zuvor in Pegnitz und es wollte gar nichts klappen. So stand es nach 20 Minuten 0:3.

„Meine Spieler waren am Ende“, so Trainer Hurtik über die erste Drittelpause. Doch irgendwie schienen die Gäste nun mit den Pinguinen spielen zu wollen und brachten deutlich mehr Härte ins Spielgeschehen. Dies hatte zur Folge, dass sich der ESV nun langsam begann zu wehren, denn kein Spieler wollte nun auch noch körperlich unterlegen sein. Das Resultat war ein hartes und oftmals auch über der regelkonformen Grenze geführtes Spiel, an dem die Pinguine nun aber auf Augenhöhe teilnahmen. Als Nebenfolge kam hinzu, dass die Pinguine einige Male in Überzahl spielten, was Gästetrainer Cizek im Nachhinein zu harscher Kritik an den Unparteiischen brachte, denn er sah seine Mannschaft klar benachteiligt. Den Pinguine hingegen gelang durch Michael Heichele das 1:3 in doppelter Überzahl. Kurz darauf hatten die Gäste Glück, als Benjamin Arnold den Gästetorhüter Hirvonen tunnelte, doch die Scheibe das Tor verpasste.

Ins letzte Drittel gingen vor allem die Gäste, die nur 13 Feldspieler hatten, bereits körperlich gezeichnet, doch auch der Pinguinrumpfkader hatte schwer zu kämpfen. Die Minuten verstrichen und es wollten keine zwingenden Torchancen entstehen, geschweige denn der Anschluss. In der 52. Minute aber jubelte Vladislav Gossmann dem aus dem Nichts das 2:3 gelang. Nun merkten die Pinguine, dass die Chance wieder da war, dennoch wollte sich auch in den folgenden Minuten kein richtiger Druck aufbauen. 68 Sekunden vor Ende nahm Trainer Hurtik seinen Torwart vom Eis und nur 20 Sekunden später musste ein Spieler der Gäste auf die Strafbank. Nun schlug die Stunde vom Toptorjäger der Pinguine. 25 Sekunden vor Ende lupfte Robert Franc die Scheibe zum umjubelten Ausgleich in die Maschen.

Tore: 0:1 (7.) Schmidt, 0:2 (15.) Cerny, 0:3 (16.) Hlozek, 1:3 (32.) Heichele, 2:3 (52.) Gossmann, 3:3 (60.) Franc. Strafen: Königsbrunn 16, Höchstadt 28 + 10 (Babek).


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