Zwölfter Sieg für die PreussenECC Preussen Berlin

Zwölfter Sieg für die PreussenZwölfter Sieg für die Preussen
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Die Gastgeber waren nicht gewillt sich abschießen zu lassen. Entsprechend engagiert gingen sie zu Werke und wollten den Preussen mit einer gesunden Portion Härte den Schneid abkaufen. Die Rechnung ging zunächst auch auf, die Charlottenburger mussten sich erst auf die robuste Gangart der Young Dragons einstellen. Sie wurden im Spielaufbau früh gestört und wenn es gelang einen Angriff durchzufahren, war die Abwehr der Thüringer zur Stelle. Der Paradesturm der Preussen wurde geschickt aus dem Spiel genommen und so durfte man gespannt sein, ob die anderen Spieler dafür in die Bresche springen konnten.  Als erstes übernahm Verteidiger Mark Scheuerlein die Verantwortung und netzte ein Zuspiel von Vincent Scardino in der achten Spielminute zur Führung ein. Zehn Minuten später ließ sich Verteidigerkollege Fabian Wagner nicht lange Bitten und verwertete die Vorlage von Vincent Scardino zum zweiten Treffer. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause. Felix Braun zierte jetzt ein Cut im Gesicht, konnte aber trotzdem auf der Spielerbank zu Beginn des zweiten Drittels Platz nehmen.

Wer nun dachte, die Erfurter würden jetzt einbrechen, wurde eines besseren belehrt. Die Hausherren kämpften tapfer weiter und Tabellenführer zeigte sich in der ein oder anderen Situation durchaus beeindruckt. Die Erfurter ziehen eine Strafe nach der anderen, doch das Überzahlspiel des ECC ist verbesserungsbedürftig. Zählbares stellte sich im Mittelabschnitt nicht ein. Kurz vor Drittelende ein Pfostenschuss war die magere Ausbeute. Angesichts der vielen vergebenen Torchancen rauften sich die mitgereisten Fans die Haare, blieb ihnen doch regelmäßig der Torjubel im Halse stecken.

Wie man Powerplay spielt zeigten die Jungdrachen den Preussn in der 45. Spielminute. Ein Preusse auf dem Sünderbänkchen und schon stand es nur noch 1:2. Nur eine Minute später schnupperte der nächste Verteidiger Stürmerluft und Marc Andre Niedermeyer stellte den zwei Tore Abstand wieder her. Zwölf Minuten vor Spielende nutzen die Preussen doch noch eine Überzahl. Nico Jentzsch drischt den Puck zum 1:4 in die Maschen. In der 52. Spielminute können die Gastgeber die Preussen noch mal überrumpeln und schaffen ihren zweiten Treffer. In den letzten fünf Minuten übertrieben es die Drachen mit ihrem Einsatz. Erst ein böser Kniecheck gegen Reuter und dann ein Foul an Eshun, ebenfalls ein Kniecheck, waren dann doch des Guten zuviel und eine wilde Keilerei sorgte für Platz auf dem Eis. Kapitän Anthony Eshun fand in der Schlussminute die richtige Antwort auf die raue Gangart der gastgebenden Jungdrachen und schickte den Puck von der Blauen ins Erfurter Gehäuse zum 2:5-Endstand.

Somit bleiben die Preussen weiterhin ungeschlagen in der Punktspielrunde, in der nunmehr zwölf Siege zu Buche stehen. Nächsten Samstag kann gegen Gäste aus Elbflorenz die Serie ausgebaut werden. Der ECC trifft am 1. Februar, 19.30 Uhr, in der Eissporthalle am Glockenturm auf den EHV Dresden Devils.

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