Wölfe starten in Chemnitz ins neue EishockeyjahrSchönheide vor Top-Spiel

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Im abgelaufenen Jahr 2018 gab es diese Begegnung bereits zweimal und beide Male konnten die Erzgebirger das Eis im heimischen Wolfsbau als Sieger verlassen. War es beim 7:3 im ersten Aufeinandertreffen noch eine klare Angelegenheit, gestaltete sich das zweite Derby beim 4:3-Erfolg vor drei Wochen für die Wölfe schon weitaus schwieriger, musste das Team um Kapitän Kilian Glück zunächst einen Zwei-Tore-Rückstand aufholen, um im letzten Drittel und kurz vor Schluss dann doch noch auf die Siegerstraße zu gelangen. Trotz der Niederlage sicher ein Achtungserfolg für die Crashers, welche nur eine Woche später diese gute Leistung bestätigten und zuhause mit 4:3 nach Penaltyschießen gegen den Tabellenzweiten FASS Berlin gewannen.

Am Samstag folgt nun also das dritte von insgesamt vier Derbys in dieser Saison, in welches die Schönheider Wölfe erneut als Favorit gehen, hat der Spitzenreiter in dieser Spielzeit bisher alle 15 Meisterschaftsspiele siegreich gestalten können. Geht es nach den Wölfen, soll die Siegesserie natürlich auch im neuen Jahr anhalten. Die Wölfe werden konzentriert in die Begegnung gehen, denn die letzten Ergebnisse der Crashers sind in Schönheide registriert worden. Allerdings haben die Chemnitzer kurz vor dem Jahreswechsel auch einen bitteren Spielerabgang zu verzeichnen, denn ihr bisheriger Topscorer Filip Kokoska wechselte zum Bayernligisten Miesbach und wird sicher eine größere Lücke hinterlassen, war der Tscheche doch an 54 der insgesamt 78 erzielten Chemnitzer Tore beteiligt. Der Anfang Dezember verpflichtete 37-jährige Tscheche Jiri Charousek soll indes den Verlust kompensieren und mit Daniel Haid steht den Crashers ab sofort noch ein weiterer Spieler zur Verfügung.

Wölfe-Trainer Sven Schröder zum bevorstehenden Derby in Chemnitz: „Auch im neuen Jahr wollen wir an die Leistungen anknüpfen, mit welchen wir im alten Jahr aufgehört haben. Wir wollen bestimmendes, aber einfaches, schnelles und zielstrebiges Eishockey spielen. Personell wird sich bis Samstag bei uns nichts ändern, da Jannik-Noah Grätke, Christian Freitag und Christian Laszig weiter verletzungsbedingt fehlen werden.“