Wölfe für Doppel-Wochenende in BerlinSchönheide spielt gegen Blues und FASS

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Die Berlin Blues sorgten im Sommer dieses Jahres zwischenzeitlich für Aufregung, als eine Nichtteilnahme an der Regionalliga Ost im Raum stand. Gerüchten zu Folge hatten sich wichtige Geldgeber zurückgezogen. Mit dem Wissen der reduzierten Mittel, sprach sich dennoch ein Großteil der Mannschaft für den Verbleib in der Liga aus, wenngleich die unsichere Situation doch personelle Konsequenzen hatte und sich mehrere Spieler und auch der Trainer anderen Vereinen anschlossen. So gestaltete sich der Saisonstart für die Blues auch schwierig, als das Team mit den beiden Ex-Wölfen Marcus Maaßen und Patrick Preiß die ersten drei Partien gegen Dresden (1:6, 4:6) und Bad Muskau (2:6) verloren. Am vergangenen Wochenende dann das erste Achtungszeichen, als man die Chemnitz Crashers in eigener Halle mit 5:4 besiegte.

Die Wölfe haben dies natürlich zur Kenntnis genommen und werden ihren ersten Berlin-Gegner am Wochenende nicht unterschätzen und konzentriert in die Partie gehen. Ziel ist es, die drei Punkte einzufahren, um am Sonntag als Spitzenreiter ins Spitzenspiel gegen FASS Berlin zu gehen.

Die Akademiker haben bisher einen ähnlichen Saisonverlauf hingelegt wie die Wölfe. Noch ohne Punktverlust und mit vier Siegen gegen Halle (11:2), Niesky (6:4), Dresden (6:1) und Bad Muskau (11:2) ist das Team von Trainer Norbert Pascha bislang seiner selbstauferlegten Favoritenrolle in der Regionalliga Ost gerecht geworden. Die Wölfe werden mit dem nötigen Respekt aber ohne jegliche Bedenken in die erste Spitzenpartie der Saison gehen, denn das Erika-Heß-Eisstadion scheint den Schönheidern zu liegen und die Ergebnisse aus der letzten Spielzeit sprechen für sich, als die Wölfe alle drei Auswärtsspiele gegen die Akademiker gewinnen konnten. Aufgrund der zu erwartenden Brisanz, werden nicht nur die Sonntagspartie, sondern alle Spiele zwischen FASS Berlin und den Schönheider Wölfen in dieser Saison unter Verbandsaufsicht ausgetragen.

Wölfe-Coach Sven Schröder sagt zum bevorstehenden Berlin-Wochenende: "Wir wollen an beiden Tagen nur auf uns schauen und wieder unsere Leistung auf das Eis bringen. Wenn wir das schaffen, wird es schwer gegen uns. Die Blues haben in Ansätzen schon gezeigt, was sie können. Sie konnten es aber bisher nicht über sechzig Minuten durchziehen und genau das wird ihr Ziel gegen uns sein. Mit FASS Berlin treffen wir dann am Sonntag erstmals auf einen Gegner, der uns auch in der Defensive mehr fordern wird und ich bin gespannt, wie meine Mannschaft damit umzugehen weiß. Es ist sicherlich ein Duell auf Augenhöhe und nach den derzeitigen Ergebnissen tut es beiden Mannschaften jetzt auch gut, dass sie aufeinandertreffen. Nichts desto trotz wird das Ergebnis, egal in welcher Form, nur eine Momentaufnahme im Oktober sein.“ Personell muss der Wölfe-Coach auf den Langzeitverletzten Jannik-Noah Grätke und berufsbedingt auf Vincent Wolf verzichten.

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