Wölfe feiern Kantersieg gegen Bad Muskau10:1-Sieg für Schönheide

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Den knapp 400 Zuschauern boten die Erzgebirger dabei eine über weite Strecken beeindruckende Vorstellung. „Nach der vorwöchigen ärgerlichen Niederlage in Dresden wollten wird diesmal von Anbeginn an auf der Höhe sein“, erklärte Wölfe-Trainer Sven Schröder, „was uns wohl auch gelang.“

Denn nach nur 64 Sekunden ging man durch Christoph Rogenz in Front. Allerdings zog der Vorletzte aus Ostsachsen nach sechs Minuten gleich. Das brachte die Gastgeber aber nicht aus der Fassung. Zurückgeholt wurde die Führung durch Florian Richter in der elften Minute. Und noch kurz vor der ersten Pause schraubten Christian Laszig (18.) und Petr Kukla (19.) den Vorsprung bis auf ein bereits beruhigendes 4:1 in die Höhe. Im Mittelabschnitt ließen es die Erzgebirger dann etwas ruhiger angehen. Kukla‘s zweiter Treffer des Abends (34.) sollte das einzige Tor in diesem zweiten Drittel bleiben. Coach Schröder: „In dieser Phase haben wir leider zu viele Chancen liegengelassen!“ Damit sei nicht nur er unzufrieden gewesen. Stattdessen häuften sich auf beiden Seiten die Strafzeiten.

Davon wiederum gab es im letzten Abschnitt keine einzige. Stattdessen brannten die Hausherren ein wahres Feuerwerk ab. Allein binnen 33 Sekunden klingelte es in der 44. Minute gleich zweimal im Kasten der Bad Muskauer. Christoph Rogenz und Tim Peters sorgten in dieser Reihenfolge dafür. Noch fulminanter ging es zwischen der 54. und 55. Minute zu. Nur minimale zehn Sekunden trennten die Treffer von Robert Horst zum 8:1 und von Florian Richter zum 9:1 voneinander. Die musikalisch vorgetragene Frage aus dem Wölfe-Fanlager „Wo bleibt denn das zehnte Tor?“ beantworteten die Gastgeber 100 Sekunden vor Ultimo durch Lukas Novacek. „Die Scheibe ist in den letzten zwanzig Minuten richtig gut gelaufen“, freute sich nicht nur Sven Schröder. Sein Bad Muskauer Trainerkollege Marco Ludwig räumte demgegenüber ein: „Bei uns ging am Ende gar nichts mehr!“ Um als Außenseiter einen Stich zu landen, müsse hingegen alles passen. Damit bleiben die Bombers im Neunerfeld weiterhin nur Achter. Und Schönheide tritt Samstag, 9. Dezember, zur Revanche beim fünftplatzierten ESC Dresden an.

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