Schönheider Wölfe zweimal auswärts gefordert Spiele gegen Dresden und Preussen

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Dabei könnte das Kontrastprogramm kaum unterschiedlicher sein, denn das Team von Trainer Sven Schröder gastiert zuerst am Samstag, 7. Dezember, um 19.30 Uhr beim Tabellenschlusslicht ESC Dresden, ehe die Erzgebirger am zweiten Adventsmorgen, Sonntag, 8. Dezember, schon wieder im Bus in Richtung Hauptstadt sitzen, wo um 16 Uhr in der Eissporthalle P09 am Glockenturm der ECC Preussen Berlin als Spitzenreiter auf die Wölfe wartet.

Ein schwieriges Programm, denn die Kunst für die Wölfe besteht darin, beide Gegner richtig einzuschätzen und speziell am Samstag in Dresden ausreichend fokussiert und konzentriert zu sein, damit es gegen die Elbflorenzer keine „böse“ Überraschung gibt. Denn auch wenn die 1b-Vertetung der Eislöwen am Tabellenende steht und die Wölfe die erste Partie gegen den ESC zuhause klar mit 15:0 gewonnen haben, darf man kein Team in der diesjährigen Regionalliga-Ost-Saison unterschätzen und keine dringend benötigten Punkte für die Playoff-Teilnahme liegen lassen. Wenn dies gelingt, können die Schönheider hoffentlich mit reichlich Selbstvertrauen die Reise in die Hauptstadt antreten, wo schon zum zweiten Mal in dieser Spielzeit der ECC Preussen Gastgeber für die Wölfe ist. Das Team von Trainer Simon Braun marschiert scheinbar unbeirrt durch die Liga und konnte aktuell von noch keinem Team bezwungen werden. Auch der erste Vergleich Mitte Oktober ging für die Wölfe bei den Preussen knapp mit 3:5 verloren, wenngleich man im Erzgebirge zu jener Zeit doch noch einige Baustellen beziehungsweise noch nicht die beste Form hatte. Gerade auch die letzten beiden Spiele des ECC gegen die Eisbären Juniors (2:1) und FASS (4:2) haben aber gezeigt, dass der Tabellenführer durchaus verwundbar ist, denn zum Beispiel vor zwei Wochen im Wellblechpalast lagen die Eisbären bis zur 53. Minute vorn, ehe die Charlottenburger kurz vor Ultimo doch noch die Partie drehen konnten und auch letzte Woche gegen FASS Berlin fiel die Entscheidung erst in den letzten drei Minuten.

Wölfe-Coach Sven Schröder zur Zielsetzung und zu den beiden Gegnern am kommenden Wochenende: „Das Programm ist natürlich mit zwei Auswärtsspielen in so kurzer Zeit und in zwei verschiedenen Städten sportlich. Wir werden da durchgehen und versuchen, das Beste daraus zu machen. Am Samstag erwarte ich eine besser aufgestellte Dresdner Mannschaft, die eventuell Verstärkung aus ihrer DNL-Mannschaft und dadurch mehr Tempo und Tiefe in den Kader bekommt. Am Sonntag fahren wir zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer. Die Preussen erledigen ihre wöchentlichen Aufgaben bisher stets souverän und wie selbstverständlich. Von daher sind sie auch zurecht dort oben und Favorit für das Spiel am 2. Advent. Wir wollen, im Gegensatz zum ersten Aufeinandertreffen, die einfachen Gegentore vermeiden und dann schauen wir mal, was nach dem Wochenende auf unserer Habenseite steht.“

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