Schönheider Wölfe zum Spitzenspiel in der HauptstadtTopduell mit FASS Berlin

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Dabei werden die Wölfe sicher auf einen hoch- aber hoffentlich nicht übermotivierten Gegner treffen, denn die Berliner wollen natürlich Revanche für die 0:11-Klatsche Anfang Dezember vergangenen Jahres in Schönheide. Wie tief der Stachel immer noch sitzt, kann man fast Woche für Woche den Videobeiträgen der Akademiker entnehmen. Doch nicht nur diese Niederlage gegen die Wölfe schmerzt, denn auch danach leisteten sich die „Fässer“ zwei weitere Ausrutscher gegen Chemnitz und Niesky, wonach man nun schon elf Minuspunkte hinter den Wölfen in der Tabelle liegt. Zumindest sollte der letzte zweistellige Heimsieg gegen Schlusslicht Bad Muskau wieder für etwas mehr Selbstbewusstsein beim Team von Trainer Norbert Pascha gesorgt haben.

Fast zwei Wochen ohne Spielpraxis und durch die gesperrte Eishalle mit stark eingeschränkten Trainingszeiten, war die Vorbereitung auf das Spitzenspiel in den letzten Tagen sicher nicht einfach und es wird für die Wölfe am Samstag zunächst darauf ankommen, wieder in den Rhythmus zu finden. Dennoch können die Erzgebirger ohne Druck ins Spiel gehen, denn auch das Erika-Heß-Eisstadion scheint mittlerweile zu einem guten Pflaster geworden zu sein, konnten die Wölfe saisonübergreifend die letzten vier Partien dort allesamt für sich entscheiden. Personell wird es am Samstag keine großen Veränderungen geben. Zwar hat Jannik-Noah Grätke das Training in dieser Woche wieder aufgenommen, er wird aber sicher noch drei bis vier Wochen benötigen, um am Spielbetrieb teilzunehmen. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem Einsatz von Verteidiger Jan Gruß, welcher sich vergangene Woche im Training verletzte. Ansonsten werden Christian Freitag und Christian Laszig weiterhin verletzungsbedingt fehlen.

Und so schätzt Wölfe-Coach Sven Schröder die Lage vor dem Spitzenspiel in Berlin ein: „Natürlich waren die letzten zwei Wochen nicht optimal für uns mit dem fehlenden Training und Spiel, aber wir wollen nicht klagen, denn man kann es auch positiv sehen. Die Mannschaft hatte frei, konnte ihre Blessuren auskurieren und auch mal etwas Abstand gewinnen. Somit können wir mit neuer Motivation in die kommenden Aufgaben und natürlich in das Spiel Zweiter gegen Erster gehen. FASS möchte natürlich zeigen, dass sie besser sind wie die zwei bisherigen Ergebnisse gegen uns. An uns wird es liegen, ihre Schwächen zu nutzen und unsere Stärken auf das Eis zu bringen.“

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