Schönheider Wölfe starten gegen HSV in MeisterrundeDuelle zwischen Nord und Ost

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Das erste Spiel für das Team von Trainer Sven Schröder ist dann auch gleich ein Heimspiel. Am Samstag, 16. Februar, erwarten die Wölfe Besuch aus der Hansestadt Hamburg, wenn um 19.30 Uhr der Hamburger SV zum ersten Mal überhaupt im Wolfsbau Schönheide gastiert.

Sehr viel ist über das Team aus Hamburg in Schönheide nicht bekannt. Ein bisschen kann man sich sicher aus den Statistiken der Regionalliga Nord ableiten, wenngleich auch dadurch die tatsächliche Stärke der Liga kaum einzuschätzen ist. Mit zwölf Punkten Rückstand auf die Sande Jadehaie belegte der HSV den zweiten Platz in der abgelaufenen Regionalliga-Nord-Saison. 15 Siegen standen nur fünf Niederlagen gegen Salzgitter (2), Nordhorn und Sande (2) gegenüber. Vier erzielte Tore pro Spiel, aber auch knapp vier Gegentore pro Partie zeigen auf, dass die Hanseaten doch auch viele enge Partien bestreiten mussten und defensiv anfällig scheinen. Topscorer im Team ist Pascal Heitmann mit 18 Toren und 25 Assists, gefolgt von Hamburgs Spielertrainer Marcel Schlode (3/27), Gino-Mike Blank (13/16), Benjamin Hanke (7/16) und Robin Richter (13/5). Stammkeeper beim HSV war mit 16 Einsätzen Daniel Bethe, welcher im Schnitt über dreimal pro Spiel hinter sich greifen musste.

In allen Statistiken hat Schönheide die deutlich besseren Werte zu verzeichnen, weshalb sich die Wölfe auch gegen Hamburg vor allem wieder auf ihre Stärken und Qualitäten verlassen sollten, um möglichst mit einem Sieg in die Verzahnungsrunde zu starten.

Wölfe-Coach Sven Schröder äußert sich wie folgt zum Beginn der Verzahnungsrunde und den neuen Gegner: „Die meisten Spieler vom HSV sind mir nicht unbekannt. Einige haben gegen meine damaligen Mannschaften im Nachwuchsbereich schon oft die Schläger gekreuzt. Hamburg hat, ähnlich wie wir, eine junge Mannschaft mit guten deutschen Spielern und ich freue mich auf den ersten Vergleich beider Teams. Aufgrund unserer komfortablen Situation in der Liga, haben wir uns schon seit gut drei Wochen auf die neue Verzahnungsrunde im Training vorbereitet. Jetzt startet alles bei null und jedes der vier Teams will in das Play-Off-Finale und deshalb müssen wir unser Spielniveau wieder steigern, über 60 Minuten gehen und vor allem wieder Eishockey arbeiten.“