Schönheider Wölfe siegen bei Tornado Niesky 10:2-Erfolg im ersten von zwei Auswärtsspielen

Abklatschen nach einem Torerfolg: Die Wölfe haben zweistellig gewonnen.  (Foto: Schönheider Wölfe)Abklatschen nach einem Torerfolg: Die Wölfe haben zweistellig gewonnen. (Foto: Schönheider Wölfe)
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Das Team von Coach Sven Schröder gewann am Samstagabend vor 366 Zuschauern in der Lausitz klar und deutlich mit 10:2 (2:0, 4:2, 4:0) gegen Tornado Niesky, baut mit diesem Sieg die Tabellenführung in der Regionalliga Ost auf fünf Punkte aus und geht mit diesem Erfolgserlebnis und viel Selbstbewusstsein ins morgige Derby (16 Uhr) bei den Chemnitz Crashers.

Während die Tornados erneut nur mit dezimiertem Kader antreten konnten, waren die Wölfe nahezu in Bestbesetzung nach Niesky gereist. Die Erzgebirger wurden dann auch schon in der Anfangsphase ihrer Favoritenrolle gerecht und gingen in der fünften Minute durch Richard Zerbst mit 1:0 in Führung. Nachdem die Wölfe in der Folge eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatten, legte Liga-Topscorer Petr Kukla nach und erzielte auf Vorlage von Jan Gruß und Florian Heinz das 2:0 (14.), gleichzeitig der Spielstand nach dem ersten Drittel.

Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts legten die Wölfe in Überzahl das 3:0 (24.) durch Florian Heinz nach, doch die Tornados hatten schnell die passende Antwort, als David Frömter (25.) und Tom Domula (28.) die Hausherren wieder bis auf 2:3 aus Nieskyer Sicht heranbrachten. Das Spiel hätte in dieser Phase durchaus kippen können, doch die Lausitzer kassierten kurz danach zwei Strafzeiten, was die Schönheider für sich zu nutzen wussten und in doppelter Überzahl das 4:2 (31.) durch Richard Zerbst erzielten. Danach hatten die Erzgebirger wieder alles im Griff und erhöhten den Druck auf das Tornado-Gehäuse. Mit Erfolg, denn bis zum zweiten Pausentee erhöhten Petr Kukla (34.) und Tomas Rubes (38.) auf 6:2 für die Wölfe.

Im Schlussdrittel sorgten die Wölfe dann schnell für endgültig klare Verhältnisse, während die tapfer kämpfenden Tornados nun gar nichts mehr entgegenzusetzen hatten. Tomas Rubes (41.) in eigener Unterzahl, Florian Heinz (44.) und Christian Freitag (46.) schraubten das Ergebnis innerhalb von fünf Minuten auf 9:2 in die Höhe. Auch der zehnte Treffer ließ nicht lange auf sich warten, welchen Tomas Rubes wiederum nur drei Minuten später folgen ließ. Auch mit Hinblick auf das morgige Derby in Chemnitz, schalteten die Wölfe dann in den letzten zehn Spielminuten die Gänge etwas nach unten, ohne jedoch die Spielkontrolle zu verlieren. Ein weiterer Treffer sollte nicht mehr fallen, wonach am Ende ein klarer und verdienter 10:2-Auswärtssieg für die Schönheider Wölfe zu Buche stand.

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