Schönheider Wölfe gewinnen Sonntags-Krimi in Chemnitz Penalty-Erfolg bringt zweiten Halbfinalsieg

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Zum Matchwinner avancierte Wölfe-Kapitän Kilian Glück, welcher den einzigen und somit entscheidenden Penalty verwandeln konnte. Somit liegt das Team von Coach Sven Schröder in der Best-of-Five-Serie gegen Chemnitz mit 2:0 vorn und kann am kommenden Samstag, 29. Februar, um 19.30 Uhr im heimischen Wolfsbau mit einem weiteren Erfolg ins Meisterschaftsfinale der Regionalliga Ost einziehen.

Nach dem souveränen 10:3-Erfolg der Wölfe vom Vorabend war anzunehmen, dass das zweite Halbfinalspiel etwas anders verlaufen würde, da sich die heimstarken Crashers natürlich für diese bittere Pleite revanchieren wollten. Und so war es dann auch von Beginn an eine umkämpfte und spannende Partie, in welcher die Gäste aus dem Erzgebirge insgesamt die etwas höheren Spielanteile und besseren Chancen hatten. Da beide Mannschaften aber auch sehr viel Wert auf die Defensive legten, sollten in dieser Partie die Special-Teams in Über- oder Unterzahl entscheidend werden. So auch bei der 1:0-Führung durch den Powerplaytreffer von Martin Trapl in der 16. Minute.

Auch Mittelabschnitt unverändertes Bild. In einem fairen Derby schenkten sich beide Teams nichts und so mussten die Zuschauer bis zur 37. Spielminute warten, ehe es wieder ein Treffer auf die Anzeigetafel schaffte. Dieses Mal durften die Crashers jubeln, als Patrick Fritz, und wie sollte es anders sein, in Überzahl den 1:1-Ausgleich erzielte.

Spannung war also fürs Schlussdrittel vorprogrammiert, in welchem die Wölfe zunächst wieder die besseren Akzente setzen konnten und sich in der 52. Minute die Führung durch Yannek Seidel zurückholten. Auch der dritte Treffer lag mehrfach in der Luft, doch er gelang nicht. Und so kam es, wie es kommen musste. Eine erneute Überzahlsituation nutzten die Hausherren 144 Sekunden vor Ultimo zum 2:2-Ausgleich durch Michael Stiegler.

Die anschließende fünfminütige Verlängerung verlief torlos, so dass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste. Hierfür tauschte Wölfe-Coach Sven Schröder seine Goalies und für Oliver Fengler ging Oliver Granert zwischen die Pfosten, welcher dann auch bei allen drei Versuchen der Chemnitzer nicht zu überwinden war. Nachdem zunächst auch Yannek Seidel für die Wölfe scheiterte, war es letztendlich dem Käpt‘n vorbehalten den entscheidenden Penalty zu verwandeln.

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