Schönheider Wölfe gewinnen erstes Halbfinalspiel Heute Abend Spiel zwei in Weißwasser

Die Schönheider Wölfe haben gegen Weißwasser vorgelegt.  (Foto: Markus Gläß/Schönheider Wölfe)Die Schönheider Wölfe haben gegen Weißwasser vorgelegt. (Foto: Markus Gläß/Schönheider Wölfe)
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Das Team von Coach Sven Schröder hat damit bereits am heutigen Samstag die Chance, mit einem weiteren Erfolg in Weißwasser (Erstes Bully um 20.15 Uhr), ins Meisterschaftsfinale einzuziehen.

Beide Mannschaften mussten beim ersten Play-off-Halbfinalspiel auf einige Spieler verzichten und konnten entsprechend nur mit einem dezimierten Kader auflaufen. Bei den Wölfen fehlten krankheitsbedingt Robert Horst, Philip Riedel und Petr Kukla, sowie Kevin Piehler, welcher beruflich verhindert war. Wölfe-Coach Sven Schröder sagte später, „dass wir eben in solchen Zeiten leben, wo man immer mit Ausfällen rechnen und diese Challenge dann zusätzlich annehmen muss.“

Sein Team meisterte diese Herausforderung und fand mit dem 1:0 durch Kapitän Kilian Glück in der sechsten Minute gut in die Partie gegen die Jungfüchse. Knapp zehn Minuten später durften die Wölfefans erneut jubeln, als Richard Zerbst mit schöner Einzelleistung auf 2:0 erhöhte. Bis zur ersten Pause hätte die Führung noch viel deutlicher ausfallen können, doch Jungfüchse-Keeper Marian Kapicak verhinderte Schlimmeres für die Weißwasseraner.

Auch im Mittelabschnitt zunächst unverändertes Bild. Die Wölfe klar spielbestimmend, legten gut drei Minuten nach Wiederbeginn nach und erzielten durch Simeon Friedrich das 3:0. Gemessen an den Spielanteilen ging dieses Ergebnis auch völlig in Ordnung, auch wenn die Gäste aus der Lausitz in der 36. Minute durch Pavel Dousa auf 3:1 verkürzen konnten.

Jedoch hinterließ dieser Gegentreffer irgendwie Wirkung bei den Hausherren, welche sich zu Beginn des Schlussdrittels doch sehr schwertaten. Ungläubiges Staunen dann auf den Rängen, als die Partie in der 46. Minute plötzlich wieder komplett offen war, als den Jungfüchsen in Überzahl der 3:2-Anschlusstreffer durch Leon Eisebitt gelang. Doch die Wölfe schüttelten sich kurz und erhöhten danach wieder die Schlagzahl. Innerhalb von drei Minuten stellten die Wölfe dann die Weichen auf Sieg, als Tomas Rubes (49.), Richard Zerbst (51.) und Florian Heinz (52.) die Führung auf 6:2 ausbauten. Die Jungfüchse hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen und mussten bis zur Schlusssirene noch zwei weitere Gegentreffer von Tomas Rubes (59.) und Richard Zerbst (60.) zum 8:2-Endstand hinnehmen.

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