Schönheider Wölfe feiern klaren Sieg gegen tapfere Blues 15:1 gegen Berlin

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Schon die Kaderbesetzung vor der Partie ließ erahnen, in welche Richtung das Geschehen laufen sollte. Die Blues, mit nur zehn Feldspielern und einem Torhüter angereist, wussten im Vorfeld um die Schwere der Aufgabe und nahmen den Kampf in einer fair geführten Partie von der ersten bis zur letzten Minute an. Dafür bekamen sie spätestens im letzten Drittel und nach der Schlusssirene großen Respekt gezollt, als die Wölfe-Fans nicht nur ihr Team feierten, sondern auch aufmunternde Gesänge in Richtung der Berlin Blues anstimmten.

Der Spielverlauf ist indes schnell erzählt. Den Torreigen eröffnete Petr Kukla in der sechsten Minute zur 1:0-Führung für die Hausherren, die Ex-Wolf Marcus Maaßen nur 21 Sekunden später überraschend zum 1:1 für die Blues ausglich. Angestachelt vom Gegentreffer erhöhten die Wölfe jetzt die Schlagzahl und erspielten sich durch die Treffer von Chris Neumann (3), Florian Heinz und Leon Marko bis zur ersten Pause eine deutliche 6:1-Führung.

Auch im Mittelabschnitt ging es fast nur in Richtung von Marco Papajewski, der einen anstrengenden Arbeitstag im Berliner-Gehäuse verrichten musste. Bis zur zweiten Pause musste der wackere Blues-Keeper aber dann doch noch sechs weitere Treffer durch Leon Marko, Chris Neumann (2), Petr Kukla, Jordan Klotz und Christoph Rogenz hinnehmen.

Im Schlussdrittel nahmen die Wölfe dann verständlicherweise den Fuß vom Gas, wonach es die tapfer kämpfenden Blues schafften, eine längere Phase ohne weiteres Gegentor zu überstehen. Durch einen Doppelschlag in der 52. Minute und innerhalb von fünf Sekunden durften die Wölfe aber dann doch weiter jubeln, als Leon Marko und Jordan Klotz auf 14:1 stellten. Den Schlusspunkt setzte Regionalliga-Topscorer Petr Kukla mit seinem Treffer zum 15:1-Endstand.

Bereits morgen, Sonntag, 3. Februar, um 16 Uhr stehen die Wölfe erneut auf dem Eis, wenn die Partie gegen die Bombers Bad Muskau in der Eisarena Weißwasser beginnen wird. Holen die Wölfe rein rechnerisch wenigstens einen Punkt, darf das Team um Trainer Sven Schröder im Anschluss an die Partie vorzeitig die Regionalliga-Ost-Meisterschaft 2018/19 feiern.

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