Schönheider Wölfe erwarten FASS BerlinAm Freitag beginnt Play-off-Halbfinale im Wolfsbau

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Während sich Hauptrundensieger Niesky in maximal drei Spielen (Best-of-Three-Modus) mit den viertplatzierten Berlin Blues auseinander setzen muss, treffen am Freitag, 9. März, um 19:30 Uhr die Schönheider Wölfe und FASS Berlin zum ersten Spiel des Play-Off-Halbfinales im Wolfsbau aufeinander.

In der abgelaufenen Hauptrunde standen sich beide Teams insgesamt drei Mal gegenüber. Beim ersten Aufeinandertreffen im November vergangenen Jahres verloren die Wölfe ihr Heimspiel gegen die Akademiker noch mit 4:5 nach Penaltyschießen, nahmen aber nur eine Woche später mit einem 7:3-Erfolg in der Hauptstadt erfolgreich Revanche. Die dritte Partie Ende Januar in Berlin gestaltete sich dann schon wieder enger, als die Wölfe mit 6:5 nach Penaltyschießen die Oberhand behielten. Ähnlich knappe Ergebnisse dürfen wohl auch im Play-off-Halbfinale zu erwarten sein. Nimmt man nur die Ergebnisse beider Teams in den letzten Wochen, treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander.

Ähnlich schätzt auch Wölfe-Coach Sven Schröder diese Halbfinal-Serie ein: „FASS Berlin ist ein spielerisch starker und in allen drei Blöcken kompakter Gegner. Im Vergleich zur Hauptrunde erwarte ich die Akademiker mit einer Systemumstellung und viel defensiver. Sie werden versuchen, mit einer guten Defensivarbeit und überfallartigen und schnellen Angriffen zum Erfolg zu kommen. Auch ihre Spielweise in Überzahl müssen wir versuchen zu unterbinden, wenn sie in unserer Defensivzone immer wieder den Pass aus der Ecke in den Slot suchen. Wir müssen in jedem Spiel unsere beste Leistung auf das Eis bringen, mit cleverer Taktik, Einsatz, Willen und Leidenschaft agieren und der Eishockeypuls muss bei jedem Spieler auf 180 sein. Am Ende wird die Mannschaft ins Finale einziehen, die diese Tugenden am besten beherzigt und über 120 oder 180 Minuten die wenigsten Fehler macht. Ob am Ende der Heimvorteil ausschlaggebend sein könnte, ist spekulativ. Schaden kann er natürlich nicht, denn wir erwarten am Freitag einen gut gefüllten Wolfsbau und lautstarke Wölfefans, die unser Stadion idealerweise in einen Hexenkessel verwandeln.“

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