Schönheider Wölfe empfangen Berlin BluesEx-Wölfe-Keeper Benjamin Grunwald trainiert den Gegner

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Beide Teams standen sich in dieser Saison schon zwei Mal gegenüber. Nach der unglücklichen 2:3-Niederlage nach Penaltyschießen im November vergangenen Jahres, gelang den Wölfen vor zwei Wochen die Revanche, als man bei den Blues einen klaren 7:1-Auswärtssieg einfuhr. Geht die Mannschaft von Coach Sven Schröder auch im dritten Spiel als Gewinner vom Eis, hätten die Wölfe bereits vier Spiele vor Abschluss der Hauptrunde das Play-off-Ticket sicher. Allerdings brauchen auch die Berlin Blues aktuell noch einige Punkte, um ebenfalls einen Platz unter den Top 4 zu erreichen. Entsprechend motiviert werden die Hauptstädter anreisen, um sich gleichzeitig auch für die deutliche Heimniederlage revanchieren zu wollen.

Zuletzt zwar mit fünf Siegen am Stück in der Erfolgsspur, warnt Wölfe-Coach Sven Schröder aber vor dem Duell gegen die Blues: „Nachdem wir zumindest nach Punkten am letzten Wochenende sehr erfolgreich waren, müssen wir aber auch leistungsmäßig wieder einen Zahn zulegen. Wir haben gerade in den letzten beiden Spielen keineswegs unsere volle Leistungsfähigkeit abrufen können. Wir müssen wieder konzentrierter werden und mehr Laufbereitschaft an den Tag legen. Kleinigkeiten können wieder über Sieg und Niederlage entscheiden, weshalb wir zu 100 Prozent fokussiert sein müssen. Am Ende können wir uns nur selber belohnen und das Play-off-Ticket lösen.“

Mit Blick auf das Restprogramm aller Play-off-Kandidaten, wäre ein weiterer Erfolg natürlich auch im Kampf um den zweiten Tabellenplatz wichtig. Das schwierigste Restprogramm haben zweifellos die Berlin Blues und Tornado Niesky. Ob der ESC Dresden noch einmal ernsthaft um den vierten Platz mitspielen kann, werden wohl die beiden direkten Vergleiche gegen die Berlin Blues zeigen. Ansonsten sollten Niesky, Schönheide und FASS Berlin als sichere Play-off-Teilnehmer feststehen. Auch wenn rechnerisch noch möglich, aber bei sechs Punkten Rückstand und drei absolvierten Spielen mehr gegenüber den Berlin Blues, dürfte der Play-off-Zug hingegen für die Chemnitz Crashers abgefahren sein. Im Kampf um den zweiten Platz gestaltet sich die Rechnerei aus Wölfe-Sicht wie folgt.

Gesetzt den Fall, dass FASS Berlin alle restlichen Spiele gewinnt, brauchen die Wölfe gegenüber den Akademikern noch sieben Punkte aus den letzten fünf Spielen. Gewinnen die Wölfe am Samstag ihr Heimspiel gegen die Berlin Blues, braucht das Team um Sven Schröder in den verbleibenden vier Spielen noch sieben Punkte, um auch gegenüber den Blues den zweiten Platz zu behaupten.