Schönheider Wölfe bestreiten Doppelwochenende vor dem Fest Ladies Night am Samstag im Wolfsbau

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So kurz vor Weihnachten können sich die erzgebirgischen Wölfe in den beiden Spielen sogar noch selbst bescheren, denn da die Konkurrenz aus Chemnitz und FASS Berlin nur ein Spiel am Wochenende absolviert, winkt bei zwei Siegen gegen die Hauptstadt-Teams der zweite Tabellenplatz.

An für sich Motivation genug, wenn da nicht die dünne Personaldecke wäre. So hat es am vergangenen Samstag auch noch Stürmer Robert Horst erwischt, welcher mit Verdacht auf Bänderriss mehrere Wochen auszufallen droht. Ebenfalls am Wochenende fehlen werden André Lenk, Christoph Rogenz und Christian Laszig.

Doch Ausreden über die Kaderstärke will Wölfe-Coach Sven Schröder nicht gelten lassen. Gerade in den Spielen gegen Teams, welche in der Tabelle hinter den Wölfen stehen, sei vielmehr höchste Konzentration geboten, damit es keine bösen Überraschungen gibt. Gegen die Blues konnten sich die Wölfe zu Beginn der Saison in Berlin klar mit 11:3 behaupten, hingegen wurde im ersten Saisonspiel zuhause gegen die Eisbären Juniors nach 0:3-Rückstand eine Aufholjagd benötigt, um am Ende mit 4:3 nach Verlängerung als Sieger vom Eis zu gehen.

Mit zuletzt vier Siegen in Folge zeigt die Formkurve bei den Wölfen jedenfalls nach oben und Schönheides Trainer Sven Schröder schätzt die Gegner und beiden Spiele am Wochenende wie folgt ein: „Es geht am Wochenende darum, die richtige Mischung aus kontrollierter Offensive und Defensive zu finden. Wir werden beide Spiele wohl spielerisch dominieren und die Gegner auf Konter spielen, deshalb müssen wir immer wachsam sein und beiden Teams nicht so viel anbieten. Ziel ist es, uns sechs Punkte unter den Weihnachtsbaum zu legen."

Der Fanblock Schönheider Wölfe macht das Heimspiel am Samstag gegen die Berlin Blues zur Ladies Night, heißt für jede Frau gibt es am Eingang ein Gläschen Sekt und für die Kinder natürlich auch etwas Süßes.

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