Preussisches Torfestival gegen Leipziger ECECC Preussen Berlin

Preussisches Torfestival gegen Leipziger ECPreussisches Torfestival gegen Leipziger EC
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Nicht einmal zwei Minute hielt die Null auf Seiten der Gäste, da war es Hermle, der die Preussen-Fans zum ersten Mal jubeln ließ. Und nicht nur die – rund 50 wilde Schwäne aus Schwenningen gesellten sich zu den Preussen-Fans und verbreiteten an diesem Abend eine Stimmung, wie sie die „Glocke“ schon länger nicht mehr erlebt hat.

In der vierten Minute dann das 2:0. Eine wirklich sehenswerte Kombination von Eshun, Grunwald und Jentzsch wurde durch Letzteren vollendet. Heute fielen aber auch vor allem die „jungen Wilden“ in Reihen des ECC Preussen auf. Als erstes trat Mike Merkert in Erscheinung, der zum 3:0 in der neunten Minute traf. In der 15. Minute war es dann Jacob, der mit seinem Handgelenksschuss unter die Latte dem Leipziger Schlussmann keine Chance ließ.

Das zweite Drittel begann in den ersten zwei Minute recht durcheinander, umso schöner dann die erste gelungene Aktion der Preussen in der 23. Minute. Jetzt war Zungeschnalzen angesagt, denn es folgte der „Hammer des Tages“. Mike Merkert übernimmt die Scheibe im Mitteldrittel, fährt auf rechts die Bande lang ins Leipziger Drittel, holt aus und jagt den Puck in die Maschen zum 5:0. In der 26. Minute dann Powerplay für den ECC und Grunwald bringt die Scheibe einfach mal vors Tor. Braun steht vor selbigen und fälscht zum 6:0 ab. Die Leipziger nahmen nur den Platz des Statisten ein, so hart wie das für die Leipziger klingen mag, aber sie waren in allen Belangen haushoch unterlegen. In der 31. Minute erhöhte dann Philip Menge von der blauen Linie auf 7:0. Dann folgten in der 35. Minute verrückte 47 Sekunden. 47 Sekunden, in denen der ECC Preussen in Gestalt von Nico Jentzsch und zweimal Hermle das Ergebnis auf 10:0 hochschraubte. Den Schlusspunkt im Mittelabschnitt setzte dann wieder einer der Youngstars. Fabian Wagner verlädt den Gästekeeper zum 11:0.

Nun stellte man sich in der Halle die Frage, wie die Preussen im letzten Drittel reagieren würden. Geben sie weiter Gas, oder zieht man jetzt die Bremse an? Die Antwort gab dann in der 42. Minute Felix Braun. Nach feinem Zuspiel erhöht er auf 12:0. Überhaupt war den Preussen der Spaß deutlich anzusehen. In der 45. Minute trat dann wieder Marcel Hermle in Erscheinung; er schnappt sich die Scheibe und lässt die gesamte Gästeverteidigung samt Keeper alt aussehen und netzt nach diesem tollen Solo zum 13:0 ein. Zuviel für den ein oder anderen Leipziger Spieler. Abseits des Geschehens (der Puck war schon weg) gab es ein miesen Check von hinten in die Bande mit folgender Meinungsverschiedenheit, die dann auch von den Preussenspielern für sich entschieden wurde. Für den ECC gab es in der Folge zwei Minute für Jentzsch und Niedermayer wegen übertriebener Härte und auf Seiten der Gäste gab es einmal zwei Minute wegen übertriebener Härte, sowie eine 2+5+Spieldauerstrafe . Das daraus resultierende Powerplay der Preussen nutzte erneut Hermle zum 14:0. In der 55. Minute war Hermle dann der Vorbereiter für Jacob, der auf 15:0 erhöhte. Den Schlusspunkt in einer sehr einseitigen Partie setzte zwei Minute vor dem Ende Jansson, der ein Zuspiel von Braun zum Endstand von 16:0 verwandelte. Nach dem Ende wurden dann die Mannschaft und Trainer Ivan Horak lautstark gefeiert.


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