Niesky sichert sich Meisterschaft im WolfsbauSchönheider Wölfe unterliegen mit 4:6

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Den Wölfen merkte man in den ersten zehn Minuten des Spiels die Nervosität an, die Partie unbedingt gewinnen zu müssen und so waren sie vor allem darauf bedacht, keine unnötigen Fehler zu machen. Doch zwei unnötige Strafen provozierten eben genau das, obwohl diese Unterzahlsituationen gut überstanden wurden. Danach kamen die Hausherren aber besser ins Spiel und setzten die Tornados ein ums andere Mal in ihrem Drittel fest. Das zweite eigene Powerplay nutze dann Christoph Rogenz zum 1:0 (16.) und kurz vor der ersten Pause konnte Lukas Novacek gar auf 2:0 (19.) erhöhen.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Wölfe das Spiel gut unter Kontrolle, gaben es aber mit einer Bankstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis aus der Hand. Niesky nutze nämlich diese Überzahl zum 2:1-Anschlusstreffer durch Sebastian Greulich (28.) und nur eine Minute später einen Schönheider Abwehrfehler zum 2:2 (29.) durch Andreas Brill. In der 34. Minute gingen die Tornados dann sogar mit 3:2 in Führung, als Sebastian Greulich eine weitere Überzahlsituation ausnutzte. Im zweiten Drittel standen noch 5:30 Minuten auf der Uhr, als die zweite Pause aufgrund einer defekten Plexiglasscheibe vorgezogen werden musste.

Die vorzeitige Pause schien den Wölfen gut getan zu haben, denn nur 31 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Jannik-Noah Grätke den verdienten 3:3-Ausgleich (37.). Doch die Freude über diesen Treffer hielt nicht lange an, denn Niesky antwortete nur 20 Sekunden später mit der 4:3-Führung durch Markus Fabian. Dies auch der offizielle Spielstand nach dem zweiten Drittel.

Mit kurzem Seitenwechsel ging es sofort in den Schlussabschnitt. Die Zuschauer bekamen weiter ein spannendes und gutes Finalspiel zu sehen, denn es ging für beide Mannschaften jetzt hoch und runter, da beide Teams natürlich das Spiel gewinnen wollten. Zunächst erhöhte erneut Markus Fabian für Niesky auf 5:3 (45.), doch die Wölfe gaben nicht auf und kamen nur drei Minuten später durch Christoph Rogenz wieder auf 4:5 heran. Gut sechs Minuten vor dem Ende nutzte Niesky aber erneut ein Powerplay und stellte mit dem 6:4 durch Robert Bartlick den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Die Wölfe zogen dann schon vier Minuten vor Ultimo ihren Torhüter Oliver Fengler, um aus einer 4:3-Überzahl ein fünf gegen drei zu machen, scheiterten aber mit guten Möglichkeiten an Nieskys Torfrau Ivonne Schröder oder an der kämpfenden Tornado-Abwehr. Am Ende gewann Tornado Niesky dieses zweite Finalspiel, die Play-off-Serie und die Meisterschaft in der Regionalliga Ost.

Kurz nach dem Spiel resümierte Wölfe-Coach Sven Schröder die Partie wie folgt: „Beide Teams waren in diesem Spiel auf Augenhöhe. Letztendlich machten Cleverness und Abgezocktheit bei Niesky den Unterschied. Meine Mannschaft hat bis zum Ende gekämpft, kann erhobenen Hauptes vom Eis gehen und stolz auf die gezeigten Leistungen sein.“

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