Letzte Tests der Schönheider Wölfe enden mit Sieg und NiederlageErfolg gegen Selb, knappe Niederlage gegen Amberg

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Am Freitag gegen Selb hatten die Wölfe von Beginn an alles im Griff, setzten die Marschroute von Trainer Sven Schröder, vor allem offensiv konsequent zu agieren, entsprechend um und führten bereits nach dem ersten Drittel durch Tore von André Lenk, Florian Heinz und Franz Berger mit 3:0. Noch deutlicher fiel der Mittelabschnitt aus, in welchem die Hausherren die Führung bis auf 9:0 in die Höhe schraubten. In die Torschützenliste trugen sich Martin Trapl (3), Michael Gálvez, Florian Heinz und Christian Freitag ein. Am Ende war das kleine WölfeDuell zwischen Schönheide und Selb mit 12:2 eine klare Sache für die Erzgebirger. Die Tore im Schlussdrittel besorgten Florian Richter, Florian Heinz und Martin Trapl.

Am Samstag gegen den ERSC Amberg sollte dann die Revanche für die deutliche 3:9-Hinspiel-Niederlage aus der Vorwoche her. Die Wölfe starteten entsprechend motiviert ins Spiel und erarbeiteten sich im ersten Drittel durch Tore von Christoph Rogenz und Petr Kukla eine 2:0-Führung gegen die Wild Lions. Amberg war insgesamt ein guter Testspielgegner, welcher nie aufgab und sowohl läuferisch wie körperlich gut unterwegs war. Die Folge, im zweiten Abschnitt spielten beide Teams mit offenem Visier. Zunächst gelang den Gästen innerhalb von 49 Sekunden durch Daniel Vlach und Martin Brabec der 2:2-Ausgleich. Danach ging es auf dem Eis im Wolfsbau rauf und runter. Die erneute WölfeFührung durch Martin Trapl (27.) zum 3:2 glichen die Wild Lions nur wenig später durch Martin Brabec (30.) wieder aus. Nur sieben Sekunden später war es erneut Martin Trapl, welcher die 4:3-Führung für die Hausherren besorgte. Doch erneut hatte Amberg die passende Antwort und glich durch Daniel Krüger zum 4:4 aus. Knapp fünf Minuten vor der zweiten Pause war es dann Christoph Rogenz, welcher die Wölfe wieder mit 5:4 in Führung brachte. Ins letzte Drittel starteten die Gastgeber gleich mit doppelter Überzahl. Doch anstatt vielleicht den vorentscheidenden Treffer zu setzen, gingen die Wölfe fast schon fahrlässig mit ihren Chancen um. Auch in den folgenden Powerplay-Situationen fehlte die Zielstrebigkeit und so kam es, wie es kommen musste. Zunächst kam Amberg durch Martin Brabec zum 5:5 (50.) und nutzte 69 Sekunden vor Ultimo eben ein Überzahlspiel für sich, als Dominik Schopper die Wild Lions erstmals im Spiel in Führung brachte und zum 6:5 traf. Trotz Auszeit und Herausnahme von Goalie Niko Stark zu Gunsten eines zusätzlichen Feldspielers gelang es den Wölfen nicht mehr, die Testspiel-Niederlage zu verhindern. Am Ende rächte sich vor allem in Überzahl der Chancenwucher der Hausherren, wonach die Wild Lions ihre Möglichkeiten effektiver nutzten und am Ende als Sieger vom Eis gingen.

Am nächsten Samstag, 5. Oktober, um 17 Uhr folgt dann der scharfe Start in der Regionalliga Ost für die Schönheider Wölfe. Zu Gast im Wolfsbau sind die Eisbären Juniors Berlin.

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