Halbes Dutzend gegen Chemnitz vollgemacht Sechster Sieg für die Schönheider Wölfe

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Dabei feierte Wölfe-Goalie Niko Stark seinen zweiten Shutout in der Verzahnungsrunde und blieb damit in dieser Spielzeit bereits zum sechsten Mal ohne Gegentor. Die Schönheider Torschützen am Samstag in Chemnitz: Christoph Rogenz, Petr Kukla, Florian Heinz und Kilian Glück.

Nach dem doch eher ruppigen Derby in der Vorwoche in Schönheide durften die Fans gespannt sein, wie beide Teams im letzten Aufeinandertreffen in dieser Saison zu Werke gehen. Die Erzgebirger, ohne Jannik-Noah Grätke, Christian Laszig, Jordan Klotz und Robert Horst angetreten, übernahmen dieses Mal von Beginn an die Initiative und gingen, unter kräftiger Mithilfe von Crashers-Keeper Kevin Kopp, nach fünf Minuten durch Christoph Rogenz mit 1:0 in Führung. Eigentlich alles soweit im Griff, leisteten sich die Wölfe in der Folge aber unverständlicherweise gleich vier unnötige Strafzeiten und mussten so über einen längeren Zeitraum mit einem Mann weniger auf dem Eis klarkommen. Doch zum Glück tat sich Chemnitz im Powerplay schwer und den Rest besorgte Wölfe-Goalie Niko Stark, der in brenzligen Situationen immer zur Stelle war.

Schon im Mittelabschnitt merkte man den Hausherren an, dass sie mit dem doch hohen Tempo immer mehr Probleme bekamen, was sich nun mit Strafzeiten gegen Chemnitz auswirkte. Auch wenn die Wölfe ebenfalls so ihre Probleme im Überzahlspiel hatten, wenigstens eine Gelegenheit nahmen sie war, als Petr Kukla in der 28. Minute zum 2:0 traf. Bis zur zweiten Pause hätten die Gäste ihre Führung noch viel weiter ausbauen können, doch blieben zahlreiche Chancen gerade im Powerplay noch ungenutzt.

Dies änderte sich allerdings zu Beginn des Schlussdrittels, welches die Wölfe erneut mit einem Mann mehr auf dem Eis begannen. 104 Sekunden waren gerade gespielt, da versenkte Florian Heinz die kleine schwarze Scheibe zum 3:0 für Schönheide. Von den Crashers kam im weiteren Spielverlauf nicht mehr viel und so konnte das Team von Coach Sven Schröder ein, zwei Gänge herunterschalteten und die Partie von der Uhr spielen. Den Schlusspunkt hinter eine doch eher verhaltene Partie setzte Wölfe-Kapitän Kilian Glück, welcher sich selbst ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk machte, als er per Blueliner in der 54. Minute zum 4:0-Endstand traf.

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